Was wir in Star Wars VIII nicht sehen werden

Obwohl ich natürlich sehr dafür wäre. Und als Steigerung davon dann Riddick, wie er Kylo Ren mit einer Blechtasse tötet. Wenn sinnfrei, dann richtig. via io9

Proxima Centauri und sein erdähnlicher Planet

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Generationen von Science-Fiction-Autoren haben Expeditionen und Kolonisations­ausflüge zum Dreifachstern Alpha Centauri beschrieben – ohne zu wissen, ob es dort überhaupt Planeten gibt. Heute erschien die bereits vorab angekündigte Pressemeldung des European Space Observatory (ESO) zum gerade entdeckten Planeten des dritten, kleinsten, uns mit 4,3 Lichtjahren Distanz am nächsten stehenden, roten Zwergsterns Proxima Centauri. Von dem wir nicht einmal sicher sagen können, ob er wirklich um die eigentlichen Alpha-Centauri-Doppelsterne kreist oder eher so vorbeifliegt. Den berichteten Planeten haben wir bisher nicht gesehen – wir haben nur Berechnungen, die uns sagen, dass da einer sein muss. Weiterlesen

In Kuba kommt das Internet einmal pro Woche ins Haus

El Paquete Semanal, das Wochenpaket, ist eine schattenwirtschaftliche Institution im freien Kuba, wo die Abwesenheit des US-Imperialismus mit Unannehmlichkeiten wie de facto fehlendem Internet erkauft wird. Prompt laden technikaffine Enkel der Revolution allwöchentlich die neuesten Filme, Musik-MP3s, Apps, Soaps, Webmagazine auf eine mobile Festplatte und laufen die Runde ihrer Abonnenten ab. Einmal pro Woche Surfen ist besser als garnicht, oder? Und zwei Peso convertible – das wären etwa 50 Peso cubano oder zwei US-Dollar und damit etwa 7% des durchschnittlichen Monats-Nettoeinkommens – für ein TeraByte Unterhaltung und Information ist ein guter Deal, zumal die Grundbedürfnisse im sozialistischen Kuba stark subventioniert sind. Natürlich funktioniert das alles nur, wenn man sowohl den staatlichen Anspruch des Informationsmonopols als auch den privatwirtschaftlichen des Copyrights ignoriert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die kubanische Regierung das Ganze irgendwann legalisiert, und ich könnte mir auch vorstellen, dass dann eine geringe Gebühr oder Steuer erhoben wird, die dann den Urhebern zu fliesst. Wenn sie nicht vorher von den Handelskonzernen gefressen wird. vox via kottke

Schöner rechnen, so alle 5 Jahre

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Der Zustand war schon länger kein haltbarer mehr: Die Front-USB-Ports liessen kein Signal mehr durch (nur noch Strom), so dass ich zum Anschliessen und Auslesen von Gadgets das rückseitige Panel inmitten der tückischen Staubwanderdünen aufsuchen musste (a.k.a. Dangerseeker). Der gerade so eben zweikernige Athlon 245 Stromsparchip (nahezu leistungsfrei) hatte mittlerweile Mühe beim Webseiten­scrollen und der dazu gehörige, nach heutigen Massstäben mikroskopische 19Zoll-Monitor mit traditionsorientiertem 4:3-Seitenverhältnis strahlte vor allem schlechte Laune aus. Letzte Woche Beschlussfassung, tags drauf Bestellung bei einem vertrauenswürdigen Computerteileversender, heute morgen klingelt der Postbote. Weiterlesen

Das Vermächtnis des 23. August, vor allem im 11k2

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Der 23. August, ein denkwürdiger Tag: An diesem Datum im Jahr 1866 wird der Deutsche Bund aufgelöst. Ausgerechnet in Augsburg (Können wir gerne wieder mal machen), 1946 kommt „Tote schlafen fest“ (The Big Sleep, mit Humphrey Bogart als Detekiv Philip Marlowe und Lauren Bacall als Vivian Sternwood Rutledge) in die Kinos, 1966 knipst die Weltraumsonde Lunar Orbiter 1 zum ersten Mal das Bild der Erde, wie sie gerade über dem Mond aufgeht, und am 23.8.2008 startet eine der wichtigsten Publikationen meiner persönlichen Werkschaffenssphäre: 11k2. Ich glaube, so lange war ich nicht mal beim Trust Magazin dabei, und 7350 Artikel hab ich sonst auch nirgendwo untergebracht, die von über 580.000 Lesern insgesamt 4.728.688 mal gelesen wurden. Da sind die 5 Millionen Page Impressions auch bald voll. Naja, in ein paar Monaten. Wusstet ihr übrigens, dass ihr dieses Blog am lieb­sten am Montag (16% der Aufrufe) gegen 20:00 (6% der Aufrufe) lest? Oder dass es 544 Facebook-Follower, 309 via WordPress, 214 via Twitter und ganze 34 per Email hat? Die vierte Zahl verwundert mich besonders: Immer wenn ich einen Blogbeitrag veröffentliche, klingelt bei der oder dem Abonnenten die Inbox? Dass man da nicht meschugge wird? Wobei ich ansonsten wirklich nicht weiss, was ich von euch halten soll. Der meistgelesene Beitrag des Jahres 2016 (bisher) ist nämlich der sechs Jahre alte Mutierter Spinnen-Militär-Horror: Extraction. Wahrscheinlich wegen der fluffigen Kamelspinnen, dem Lol-Spider-Mem oder sonst welchen Nerd­krankheiten meiner Leserschaft. Nein, im Ernst: Ihr seid super. Ich mach euch’n Angebot: Ich schreib weiter, ihr lest weiter. pic cc0, übrigens. Happy birthday, little blog.

Wahl-O-Mat: Berlin

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Da ist er, der Wahl-O-Mat zur Wahl in Berlin am 18. September. Schaut ihn euch ruhig an, auch wenn ihr nicht in Berlin lebt und wählt. Ein bischen Übung in demokratischer Mitverantwortung schadet nie. Mein eigenes, auch diesmal nicht überraschendes Ergebnis seht ihr wie immer aus Transparenzgründen hier: Weiterlesen

Boobah Invasion offenbar gescheitert

Wie konnte diese neonfarbene Perle britischen Kulturschaffens nur an mir vorübergehen? Von 2003 bis 2006 (ok, noch vor dem Start von 11k2, aber dennoch) strahlte die BBC diese Gehirnwäschesendung aus, mit debilen Aliens, gegen die Teletubbies noch intellektuell hochstehend wirken. Was das mit unschuldigen Kindergehirnen angestellt hat, wage ich mir nicht vorzustellen. Anscheinend wurde die Boobah Invasion via britischem TV nach drei Jahren abgebrochen. Nicht auszudenken, wäre sie geglückt. via io9

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