Warum Cannabisgenuss noch nicht erlaubt ist

prescription

Ashley C. Bradford und W. David Bradford von der University of Georgia in Athens, haben einmal zusammengerechnet, was die Legalisierung von Marijuana/Cannabis in den verschiedenen US-Bundesstaaten bewirkt hat: Pro Arzt werden jährlich über 4000 Schmerztabletten weniger verschrieben. Das bedeutetet Milliardenverluste für die Pharmakonzerne bei allgemeiner Legalisierung von Cannabis, nicht wahr? Deswegen bemühen sich diese Unternehmen, Hanf weiter in der Illegalität zu halten. Bezahlt wird das ganze von den Bürgern, mit Tablettenabhängigkeit im legalen und Gefängnisstrafen im illegalen Fall. Und das alles bei einer Substanz, die zwar Schmerzen und psychische Belastungen vermindert, dabei aber nur ungefähr so gefährlich ist wie Buttermilch. healthaffairs, washington post (um den Artikel zu lesen, müsst ihr nur eine frei erfundene Emailadresse angeben)

Der Militärputsch, der keiner war

Ja, ok, der „Militärputsch“ in der Türkei war ein Fake. Eine Inszenierung. Politisches Schmierentheater. Kaum Truppen beteiligt, keine Gefechte, Erdogan in keinem Moment in Gefahr, nur ein bischen Geballer und Falschmeldungen, die ein paar Unglückliche zum Jubeln veranlasst haben. Wofür sie mit ihrem Leben bezahlen werden. Jetzt ist das Tor zur islamischen Diktatur, zum lange erträumten Sultanat weit offen. Der Ärger geht erst richtig los, da bin ich sicher. Hinrichtung von Demokraten, Gleichschaltung der Presse, regionaler Machtanspruch, Einmarsch des türkischen Militärs nach Syrien und in andere Nachbarländer… wir haben zu lange zugesehen und die totalitären Ambitionen Erdogans verdrängt. Der US-Aussenminister John Kerry hat übrigens schon nach Beweisen für die Version Erdogans von einem Putschversuch gefragt. afp

Hundetattoo der Woche… nein, der letzten zwei

pibull

poopbird

Opossumfrühstücksbild der Woche

Brushtail possum

Anzunehmenderweise handelt es sich hier um eine Apfelscheibe. arbroath

Defrag Mono Glitch

defrag mono

Seidenschal, 55 USD bei dustrial. So als moderne Kufya („Palästinatuch“). via grotto

Elektromotoren ohne problematische Metalle

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Der japanische Autohersteller Honda hat angekündigt, seinen Minivan Freed (oder Fit, oder Jazz) in der Hybridversion ab Herbst mit Elektromotoren ohne problematische Metalle auszurüsten. Die Metalle aus der Gruppe der Seltenen Erden – der Begriff ist alt und missverständlich – sind eigentlich gar nicht selten auf unserem Planeten, sondern nur schwer und extrem umweltschädlich abzubauen. Um so erfreulicher, dass es auch ohne geht – die Motoren sind der eine Grund für eine unerfreuliche Ökobilanz von Elektro- und Hybridautos. Der andere sind die grossen Mengen an Kobalt, Nickel, Molybdän und Lithium, die für die Herstellung der Akkus benötigt werden. Durch diesen massiven Ressourcenverbrauch ist ein heutiges Elektroauto zunächst einmal ökologisch problematischer als ein Benziner, der ja fast nur aus Stahl besteht; erst mit dem langfristigen Verbrauch von mehr oder weniger dreckigen Energieträgern setzt sich die positive Seite der Elektromobilität durch. Wenn Honda hier also das Problem mit den Seltenen Erden in den Griff kriegt, ist das ein wichtiger Schritt in ein weniger dreckige und CO2-überlastete Zukunft. engadget, pic Mytho88 CC BY-SA 3.0

Meerjungfrauenbild der Woche

meerjungfrau

Dass wir da nicht früher drauf gekommen sind. via kth

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