Live long and shred

Ja, ok. So kann ich mir das anhören. via io9

Die 14 Kennzeichen des Faschismus

trump

Im Jahr 1999 erschien das Buch „Vier moralische Schriften“ von Umberto Eco, in dem der bedeutende italienische Autor die 14 grundsätzlichen kennzeichen des Ur-Faschismus zusammenfasste. Hier sind die Liste dieser Eigenschaften und Verweise auf ausführlichere Quellen dazu. Überlegt euch nach der Lektüre, wie erschreckend viel davon auf Trump und seine europäischen Gegenstücke zutrifft. Weiterlesen

Elon Musk, neue Zielscheibe der US-Rechtsaussen-Presse

elonmuskbarackobama

Nachdem die Fake-News-Maschine im Auftrag des rechtskonservativen politischen Lagers der USA lange genug haarsträubende Horrorgeschichten über Hillary Clinton publizierte, so dass viele (sogar einzelne unter den gewöhnlich gut infor­mierten 11k2-Lesern) annahmen, es handle sich bei der Berufspolitikerin in Wahr­heit um des Teufels Grossmutter (fact check: Die Clinton-Tochter ist verheiratet und hat zwei Kinder, beide nachweislich ohne Hörner), gibt es jetzt neuen Hand­lungs­bedarf. Da die Gefahr einer Fortsetzung sozialer Politik im Stil von Barack Obama und gegen die Kriegswirtschaft der Republicans zunächst beseitigt scheint (warten wir mal die Nachzählung ab), richtet sich die nationale Fake-News-Maschine gerade auf ein neues Ziel aus: Elon Musk (bildmitte). Aber warum denn gerade der, der sieht doch nett aus? Weiterlesen

Macht und Inzest

Wie man im Video sehen kann, findet Donald „pumpkin kingpin“ Trump, er würde was mit seiner Tochter Ivanka anfangen, wenn sie nicht seine Tochter sei. Das war im März 2006. Der Chicago Tribune berichtete vor 10 Jahren ihre Reaktion darauf: „Wenn er nicht mein Vater wäre, würde ich ihn mit Pfefferspray einnebeln“. („If he wasn’t my father, I would spray him with Mace.“) Wie gut, dass so ein Mann gerade zum US-Präsidenten gewählt wurde. Der ist sicher der richtige, um Ordnung und Arbeitsplätze wieder her zu stellen. Aber ja, wir müssen erst die Nachzählung abwarten. Und den darauffolgenden Bürgerkrieg, falls sich herausstellt, dass die Republicans betrogen haben.

Mikroplastik in unseren Flüssen

Greenpeace ist mit dem Boot durch unsere Flüsse gefahren und hat rausgefischt, was drin schwimmt. Unter anderem jede Menge Mikroplastik. Problem: Das Zeug wird erst über Jahrhunderte oder Jahrtausende abgebaut, Fische und andere Wassertiere essen es, und wir essen dann die Fische. Und das Plastik. Die Bemühungen der Umweltschutzorganisationen haben mittlerweile dazu geführt, dass Zahnpasta praktisch plastikfrei geworden ist. Anders ist es bei Körperpflege und Kosmetika: Da ist so gut wie immer Kunststoff drin. Ein Teil des Plastikmülls kommt auch bei starkem Regen in die Flüsse, wenn Wegggeworfenes eingeschwemmt wird. Wir sollten anfangen, Altplastik wie Gift zu behandeln. Etwas, das man sorgfältig behandeln muss. Und am besten so wenig wie möglich benutzt. Hier ist nochmal die Produkteliste (PDF) vom Bund Naturschutz, damit wir wissen, was wir nicht kaufen möchten.

Mad Shelia: China ist einfach ehrlicher

Wer (wie ich) den letzten Mad Max „Fury Road“ ermüdend überbewertet fand, in seinem krampfhaften Versuch, kein B-Movie zu sein, wird (wie ich) sicher Freude an Mad Shelia haben, einer billigen chinesischen Kopie des postapokalyptischen Road-Rage-Movies. Demnächst in Ihrem Internet. screenanarchy via io9

Die US-Präsidenten-Wahl wird nachgezählt

jill_stein

Breaking News: Die US-Wahl von Anfang November, bei der Donald „pumpkin“ Trump knapp gegen Hillary Clinton verlor, dann aber doch mehr Wahlmänner hatte und deswegen korruptester Präsident in der Geschichte der USA werden soll, wird in den drei fraglichen Staaten nachgezählt. Bedingungen dafür waren: Ein Mitbewerber muss die Nachprüfung fordern, und zweieinhalb Millionen USD auf den Tisch legen, bis zum morgigen Freitag. In God’s Own Country ist Demokratie eben etwas teurer. Weil Mrs. Clinton wohl nicht als schlechte Verliererin dastehen will, macht sie derzeit keinen Mucks, deswegen übernimmt die grüne Spitzenkandidatin Jill Stein den Job. Und ruft zu einer Spendenaktion auf. Die im Moment („as we speak“) bereits 2,6 Mio eingesammelt hat. Also erfolgreich ist. Jetzt bin ich noch gespannter als gestern. Möge die Demokratie gewinnen! jill stein via jezebel, pic Gage Skidmore cc by sa