10 Jahre Piratenpartei! Yay!

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Wie geil! Am Samstag wurde die Piratenpartei in Deutschland 10 Jahre alt. Auf der Party in Berlin (siehe pic) konnte ich leider nicht sein, aber die politische Bewegung der Piraten macht mir nach wie vor eine Menge Spass. Ob das am nächsten Wochenende bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin was wird, wissen wir nicht. Die Piraten werden, anders als etwa die FDP oder bei der letzten Wahl, ja in Umfragen nicht mehr einzeln angezeigt – nur 9 Prozent „andere Parteien“. Aber das werden wir ja sehen. Allein schon die Arbeit in den vier Landesparlamenten und über 400 Kommunalmandaten hat sich gelohnt. Und die historische Leistung, bei der letzten Bundestagswahl 2013 so viel liberales und Protestwählerpotential zu binden, dass weder die korrupte FDP noch die nazikuschelnde AfD über 5% gekommen sind. Die grundsätzliche Richtung der Piraten, besonders in Berlin und im neuen Bundesvorstand, gefällt mir nach wie vor besser als die irgendeiner anderen Partei. Ok, die Linke ist auch sympathisch, aber ich bin nun mal Hyper-Individualist, da ist die Kollektivkultur der Sozialisten bei aller Freundschaft doch nicht vollkommen mein Ding. Auf der anderen Seite kann ich die Partei „Die Partei“ natürlich auch gut ab, auch wenn die auf politische Tätigkeit im Grunde völlig verzichten und damit den Ausstieg aus dem System noch drastischer halten als die Piraten. Nur ist mir Kabarettismus als Kernideologie auf Dauer zu wenig. Also werde ich wohl noch eine Weile Pirat bleiben. Was ihr macht, ist eure Sache. Hauptsache, ihr geht wählen, verbreitet mutig eure Meinung und unterstützt keine Neonazis. Das wäre nett. Dann noch Prost und Arrr und so, allgemein. pic Olaf Pallischeck

Wo die Verschwörungstheorien herkommen

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Prof. Lance deHaven-Smith, zuvor Präsident der Florida Political Science Asso­ciation, schreibt in seinem von der University of Texas Academic Press herausgegebenen Buch „Conspiracy Theory in America“ von seinen Forschungen an FOIA-Dokumenten (Regierungsakten, die nach dem US-Informations­freiheits­gesetz zugänglich gemacht wurden), wie der Begriff “conspiracy theory” („Ver­schwörungstheorie“) überhaupt in die Welt kam. Weiterlesen

Die Wahrheit über Chemtrails

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#chemtrails #insiderinfo #mindcontrol #truth #NWO from the flight deck via kth

Rekordkatzenvideo der Woche, mit Hippiejump

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Die Jedi-Ritter derKokosnuss

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Grossartiger Mashup, und gleichzeitig ein treffender, bissiger Kommentar zu den Schwächen des Star-Wars-Epos und den mitunter bescheuert agierenden Rollen. dreamworlds.ru via kth

Das Tal der Ahnungslosen wählt auch heute noch die SED

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Auf der Karte oben sieht man, welche Gebiete der ehemaligen DDR nicht vom Westfernsehen erreicht wurden und damit nur eine Seite der Propaganda kannten. Im DDR-Jargon nannte man diese beiden Flecken um Greifswald im Norden und Dresden im Süden „Das Tal der Ahnungslosen“. Ist es nun wirklich so, dass diese beiden Regionen heute das Kerngebiet der NPD, AfD und Pegida bilden? Heisst das, dass die Leute dort insgeheim immer noch die SED wählen, jene Pseudopartei, die den Ostteil unseres Landes 41 Jahre lang in einer abgemilderten Form der Nazi-Diktatur gefangen hielt? Weiterlesen

Deutsche Bank: So geht Panama wirklich

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Ein sehr ausführlicher Artikel im US-Magazin The New Yorker verweist uns auf aktuelle Erkenntnisse über transnationale Aktienspekulationen der Deutschen Bank, die mit dem Ankauf eigener Aktien in Moskau (gegen Rubel) und dem Verkauf der selben eigenen Aktien in London (in Dollar) so ungefähr 10 Milliarden USD „generierte“. Finanzweltbeobachter rechnen damit, dass zur Zeit über 130 Milliarden in schwarzem Kapital in der britischen Hauptstadt gestapelt sind, ein bedeutender Teil davon durch die Deutsche Bank über die Moskauroute eingeschleust. Nimmt man die etwa 5000 bekannten Briefkastenfirmen in Britannien dazu (ohne genau auf die Ukraine-Geschäfte von Donald-Trump-Beratern und CIA-Investitionen im Baltikum einzugehen), summiert sich die schwarze Kasse unter aktiver Beteiligung der schon in der Finanzierung des KZ Auschwitz involvierten Deutschen Bank auf geschätzte 1000 Milliarden. Das entspricht etwa der Hälfte der deutschen Staats­schulden (Bund und Länder) und sollte zumindest besteuert werden, nicht wahr? Falls jemand fragt: Die AfD hat keine Pläne für Besteuerung von multinationalen Grossbanken. Wie auch. Kriegt ja genug verdeckte Spenden aus der Richtung. Bei anderen Parteien findet man allerdings auch kaum Bestrebungen gegen Banken­korruption, ausser Linken, Piraten, und Teilen der Grünen. Naja, ihr wisst ja, was ihr wählen wollt. via nakedcapitalism, pic dontworry, gfl