Darf Satire wirklich alles?

charliehebdo_prv-300x381Nach der künstlichen Auf­regung um Böhmer­manns neuesten Medien­coup (Stichworte „Erdo­gan“, „Ziegen­ficker“) sorgt die Satire­szene für den näch­sten Skandal: Das fran­zösische Magazin Charlie Hebdo präsentiert auf dem Cover der aktu­ellen Aus­gabe eine ge­zeichnete Soli­dar­itäts­demonstration von zig­arrenrauchenden und/oder wohlgekleideten Personen, die Schilder tragen mit Aufschriften wie „Ich bin Panama“, „Keine Angst“ oder „Sie werden unseren Lebensstil nicht ändern“. Wie damals zum An­schlag auf die Redak­tion. Weiterlesen

Wie die NSA die US-amerikanische Wirtschaft zerstörte

John McAfee, in Würde gealterter Hacker, Gründer des gleichnamigen Antiviren­softwareherstellers (siehe Video unten), Ehrendoktor, Yogalehrer und aktuell Bewerber zum Präsidentschaftskandidaten der libertären Partei der USA (siehe Video oben), erklärte in einem Beitrag im Business Insider vom letzten Freitag in klaren Worten, wo das Problem mit Backdoors liegt. Diese von Programmierern in den Programmcode eingeschleusten Hintertüren ermöglichen es Dritten, etwa Geheimdiensten, Datenübertragungen belauschen zu könnnen, auch gerade wenn diese rechtlich dazu nicht in der Position sind. Dieses illegale Belauschen funktioniert also nur, wenn die betreffende Organisation einen Programmierer in die Softwarefirma einschleusen konnte, der dann heimlich entsprechende Massnahmen durchführt. Der eigentliche Nachteil: Weiterlesen

Franklin D. Roosevelt über die Finanzkonzerne

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In einer Rede im New Yorker Madison Square Garden im Jahr 1936 sagte der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt: „Wir wissen heute, dass eine Regierung des organisierten Geldes ebenso gefährlich ist wie eine der organisierten Kriminalität“. (We know now that Government by organized money is just as dangerous as Government by organized mob.) Und über die Probleme in seiner davorliegenden ersten Amtszeit: Weiterlesen

Die Wahrheit über den Islamischen Staat

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Stuart Carlson via kth

Klassenkampf? Wirklich?

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Nur der Vollständigkeit halber und falls das jemand nicht mehr im Gedächtnis hat. Der US-Milliardär Warren Buffet (links im Bild) erklärte am 26. November 2006 in einem Interview mit Ben Stein für die New York Times: „Ja, es herrscht Klassenkampf, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die ihn führt, und wir gewinnen ihn.“ Er sagte auch an anderer Stelle, nämlich gegenüber Lou Dobbs vom TV-Sender CNN und im Jahr davor: Weiterlesen

Wie wir die Demokratie zurückgewinnen

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Nein, es ist noch nicht zu spät. Obwohl mir in den meisten Gesprächen mit den Leuten in meiner Nähe immer wieder Frustration über die gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozesse begegnet. Wir haben aber Gegenbeispiele, Erfolge für die Demokratie, und wir wissen eigentlich auch, wie diese Prozesse funktionieren, wie wir sie nutzen können, um unsere Werte, Überzeugungen und Interessen durchzusetzen. Weiterlesen

Die neue Aristokratie nach J. Michael Straczynski

Der us-amerika­nische Autor und Produzent hat nicht nur 92 der 110 Folgen seiner SciFi-TV-Serie Babylon 5 sowie unzählige andere Comics, Film- und TV-Scripte verfasst, sondern aktuell auf Facebook (Michael diskutiert seit 1984 mit seinen Fans via Internet) auch einen grossartigen, zynischen, präzisen und realistischen Rant zum Selbstverständnis der 1%: the rules of the new aristocracy pic pd

Die 1% der 1%

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Eine Infografik wie die oben habt ihr schon oft gesehen. Hier steht aber nicht dabei, was die dramatischen Kurven bedeuten. Einkommensentwicklung. In unterschiedlichen Einkommenszonen. Das Erschreckende daran ist: Die 1%, das ist die flache grüne Linie unten. Die dunkelblaue, eher so im unteren Bereich, aber nicht ganz am Boden, das sind die einkommensstärksten 0,1%, also das reichste Tausendstel. Die imposante hellblaue Linie quer durchs Bild beschreibt dagegen die Einkommenszunahme der reichsten 0,01%. Deutlich zu sehen sind die beiden Finanzkrisen 2001 und 2008, und in der dritten Infografik ganz unten seht ihr das Verhältnis zwischen US-Bruttonationalprodukt (GDP) und dem Teil, den die Superreichen abschöpfen. Weiterlesen

Das Musikimperium schlägt zurück (…meint es)

Am 26. April, also übermorgen, will die Lobbyorganisation “Bundesverband Musikwirtschaft e.V. “ in Berlin eine Pro-Acta-Demo veranstalten. Damit auch möglichst viele zur Kundgebung am Haus der deutschen Wirtschaft kommen, stellen die Lobbyisten Freigetränke hin. Kein Problem, sie haben ja bisher gut an uns verdient. Weiterlesen