Was alle Amokläufe verbindet

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Die Amokläufe in den letzten Tagen und Wochen (und Monaten, und Jahren) haben eine Gemeinsamkeit, an der wir ansetzen müssen, um das Problem zu lösen. Tatsächlich ist in Deutschland die Chance, einem Attentäter oder Amokläufer zum Opfer zu fallen, geringer als die, vom Blitz erschlagen zu werden. Trotzdem: Wir wollen keine Amoktoten. Wie Bettina Weber von der Schweizer Sonntagszeitung sehr präzise ausführt, ist allen Amokläufen eines gemeinsam: Sie werden von Männern ausgeführt, die irgendwie zu glauben scheinen, dass sie ihre psychischen Probleme durch Gewalt gegen andere lösen können. Ja, richtig: Amok ist ein Männlichkeitsproblem. Um Amok für immer zu stoppen, müssen wir allen Männern beibringen, dass Gewalt nirgendwohin führt. Wenn wir das nicht schaffen, bekommen wir auch hierzulande US-amerikanische Verhältnisse. Oder einen irgendwie islamischen Staat (siehe Beispielbild oben) oder ein anderes maskulistisches Terrortheater. Dann mal los, das ist eine echte Herausforderung. (danke an Mikk für den Link)

Katzenamok der Woche

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Amok in Lörrach und bei der Waffenlobby

Wolfgang Bosbach von der CDU sagt zum Amoklauf in Lörrach vom 19. September: „Wegen einer solchen Tat kann man nicht Millionen von Sportlern die Ausübung ihres Sports verbieten.“(zitat: zeit)(pic: fallout 3)