Sicherheitslücke in Xiaomi-Smartphones

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Der niederländische Informatiker Thijs Broenink hat in seinem Xiaomi Mi4 ein werksseitig installiertes Android-App entdeckt, das einmal täglich ungefragt Informationen zum Hersteller schickt, andere Versionen von Apps aufs Handy lädt, und überhaupt Root-Zugriff hat. In anderen Worten: Mit dem Telefon machen kann, was es will. Hier gibt es also ein Sicherheitsproblem mit der Android-Version, die von Xiaomi verwendet wird; das Problem betrifft alle Modelle des Herstellers. Um sich davor zu schützen, müsste man zumindest den Zugriff auf alle Xiaomi-nahen Domains sperren, oder das Betriebssystem in einer unverfälschten Version installieren. Auch wenn die Sicherheitslücke aktuell für diese Marke nachgewiesen wurde, muss man den Verdacht auf ähnliche Securityprobleme bei anderen Smartphones erst noch ausräumen. pic xiaomi

Smarte Fernseh-Erpressung mit Android-Malware

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Es ist soweit: TV-Hersteller setzen das an sich bereits problematisch zusammen­geschusterte Android-Handy-Betriebsystem auf „Smart TV“ Geräten ein, und es kommt wie es kommen muss. Weil die Dinger gerne mal unkontrolliert ins Internet gehen, verbreitet sich derzeit munter die FLocker-Malware, sperrt den Bildschirm und verlangt Lösegeld. Ja, man kann die Malware vom PC aus löschen, ja, es gibt wirksame Anti-Viren-Software im Google Play Shop und ja, das geschieht euch allen total recht. trendmicro, pic: beispielpic

Amazon wird Konsolenhersteller. Nur anders

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Die beiden Flagschiffkonsolen PS4 und Xbone verkaufen sich weit schlechter als ihre Vorgänger, PC-Verkäufe nehmen ab, die Nintendo-Kinderzimmer-Konsolen verkaufen sich mager, aber auch die iOS-Gaming-Offensive Apples dümpelt und selbst ehrgeizige Android-Projekte wie die Mini-Spielkonsole Ouya kommen nicht vom Boden weg. Ist es vorbei mit dem Gaming-Goldrausch? Weiterlesen

Netbook aus der Post-Windows-Ära: Lenovo IdeaPad A10

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Das Netbook mit flexibel klappbarem 10,1inch-Display (1366 x 768 Punkte) geistert schon seit ein par Tagen durch die Elektroblogs, inzwischen ist offiziell bestätigt, dass man es in ein paar Wochen hierzulande kaufen kann. Wirklich bemerkenswert daran ist, dass unter der Netbook-Tastatur kein PC-Prozessor (zB Intel Atom) mit PC-Betriebssystem (zB Windows) tickt, sondern ein 4-Kern-Smartphone-Chip (1,6 GHz) mit dem Smartphone-Betriebssystem Android auf dem ebenfalls Smartphone-typischen 16 GB Flash-Speicher (1 GB Arbeitsspeicher, microSD-Slot für mehr Lagerkapazität). Weiterlesen

Replicant, die freie und quelloffene Android-Version

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Das ärgerliche am derzeit beliebtesten Mobilbetriebssystem Android ist, dass es zwar zu grossen Teilen aus freien, quelloffenen und damit sicheren Teilen besteht, wesentliche Elemente aber proprietär sind: Man kann nicht wirklich nachprüfen, was dort vor sich geht, oder die Vorgänge beeinflussen. Wenn Andoid vollständig OpenSource wäre, könnte man ziemlich sicher sein, das unter der bunten Oberfläche nichts fischiges passiert. Hier die Lösung: Weiterlesen

Fetisch-Apps für Zeit und Tag, und die Alternative

Für japanische Fetisch-Nerds bietet Re-solution,Inc ein monatliches iPhone-App zum Preis von je 2,99 US-Dollar, mit Tag und Uhrzeit auf Mädchenkörperteilen. Hm. Das kann ich auch: Weiterlesen

Der Vorrats-Geodaten-Skandal: iPhone vs Android vs andere Mobiltelefone

Zum Ende der Woche flammte eine Welle der Empörung über die Vorratsspeicherung von Aufenthaltsdaten auf iOS-Geräten um den Globus. Ja, richtig, das iPhone (genau so wie das iPad) speichert in einer beliebig langen Liste, wo es sich wann befunden hat, und welche WLAN-Spots grade in der Nähe waren. Schlimmer: Weiterlesen