Fast folgenlose Vergewaltigung und wütende bewaffnete Nachbarn

ifirapebrock

Ok, Brock Turner hat einen gnädigen Richter gefunden und kam nach drei Monaten Gefängnis wieder nach Hause, Vergewaltigung hin oder her. Man will doch dem Jungen seine Zukunft nicht verbauen, nicht wahr? Was mit dem betreffenden Mädel weiter passiert, war dem gnädigen Richter sichtlich egal. Nicht so den Nachbarn von Brock, die den begnadigten Heimkehrer und Ex-Schwimmer bereits mit eindeutig beschrifteten Tafeln und offen getragenen Assault Rifles begrüssten. In Ohio ist das offene Tragen von Waffen aller Art ja erlaubt. „Wenn ich Brock vergewaltige, be­komme ich dann auch nur drei Monate?“, „Kastriert Vergewaltiger“, „Wenn’s keine Vergewaltigung war, wieso bist du dann weggerannt“, lesen sich einfach uner­freu­licher, wenn die Transparentträger schwer bewaffnet und stocksauer sind. OK, USA. Ich schau mir das mal an. Brock hat’s auf jeden Fall grob verkackt. Weiterlesen

Cosplay mit Todesfolge

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In den USA kommen mehr Leute durch (zivile) Schusswaffen um als durch Krieg, AIDS und illegale Drogen zusammen. Es werden mehr von Kleinkindern erschossen als von „Terroristen“. Und täglich findet ein Massaker (Definition: mehr als 4 Tote) statt. Trotzdem träumen sehr viele Menschen dort (und auch in Europa, allerdings noch tendenziell folgenlos) von der Macht, die einem der Besitz einer Waffe zu verleihen scheint. Diese Macht richtet sich allerdings nur gegen Unbewaffnete – bei einem bewaffneten Angriff hat man grundsätzlich verloren, weil der Angreifer immer den Überraschungsvorteil hat. Diese Träumerei manifestiert sich natürlich auch in Popkulturzitaten wie solchen Cosplay- und Gaming-angelehnten Bildstrecken schwer bewaffneter junger Frauen. Weiterlesen