Luxembourg will das Weltall privatisieren

Die Steueroase Luxembourg unternimmt gerade Anstrengungen, sich auch ausser­halb der Erde als globale Geldwaschanlage und Profitdunkelkammer zu etablieren. Nachdem das Luxemparlament im Juli an internationalen vereinbarungen vorbei ein Gesetz verabschiedete, das allem im Land gemeldeten Firmen Souveränität über etwaige ausserirdische Rohstoffe (etwa aus Asteroiden) zusichert, bereist das Luxem­prinzenpaar Grossherzog Guillaume mit Gattin Stéphanie gerade die Scheich­tümer und Tigerstaaten unseres Planeten, um auch im Sonnensystem Gewinne zu privatisieren und die entstehenden Kosten zu sozialisieren. Weil das hier unten so gut funktioniert hat. Näheres: guardian, pic deepspaceindustries

Der Beginn der Asteroidenindustrie

asteroidenmond

Wie wir spätestens aus unzähligen SciFi-Epen wissen, enthalten die Asteroiden unschätzbare Reichtümer in Form von Erzen und Mineralien, die man nur zerkleinern, gegebenenfalls einschmelzen und anschliessend zur Erde fahren muss, um im Weltraum astronomisch reich zu werden. Den ersten Schritt dorthin macht demnächst wohl die Nasa, wenn sie nämlich einem Konzept des Keck Institute for Space Studies in California folgt. „Der Beginn der Asteroidenindustrie“ weiterlesen

Vesta Fiesta

Die Dawn Sonde der Nasa ist inzwischen weniger als 40.000 Kilometer vom zweitgrössten Asteroiden, Vesta, entfernt. Das Pic ist vom letzten Donnerstag. Anfang August wird das kleine Raumschiff in einen nur 200 km hohen Orbit um die Weltraumkartoffel (Durchmesser ca 450 bis 560km) einschwenken. Dann wird die Vesta Fiesta gefeiert, sagen die Fachleute. Prost! nasa

So schön ist Lutetia

Die Esa-Sonde Rosetta ist am letzten Samstag am Asteroiden (21) Lutetia vorbei geflogen. Dabei wurden aus gerade mal 3162 km Entfernung Fotos gemacht, die den bisher grössten (ca. 96 km Durchmesser) von einem irdischen Raumschiff besuchten Asteroiden als reichlich zerbeulte Kartoffel zeigen. „So schön ist Lutetia“ weiterlesen

Beinahekollision mit Asteroiden

091111_2009vaAm letzten Freitag (6.11.) flog ein bis dahin unbekannter, etwa 7 Meter durchmessender Asteroid in etwa 14,000 km Entfernung an der Erde vorbei. Das ist etwas mehr als ein Erddurchmesser, knapp ein dreissigstel der Mondentfernung oder nicht mal die Hälfte der Entfernung unserer TV-Satelliten, die in 35.880 km Höhe über der Erdoberfläche hängen. „Beinahekollision mit Asteroiden“ weiterlesen