Planeten… so sind sie nun mal

James O’Donoghue arbeitet bei der JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) und veröffentlicht wissenschaftliche Videos wie dieses hier. Ich wusste nicht, dass unsere Gasriesen es so eilig haben. via boingboing

Saturn: 20 neue Monde, Namen gesucht

Mondreichster Planet unseres Sonnensystems ist nach unserer aktuellen Kenntnis Saturn, mit 82 natürlichen Satelliten. Jupiter hat „nur“ 79 bekannte. Ein Team der Carnegie Institution for Science in Washington DC um Dr. Scott Sheppard machte mit dem Subaru Teleskop auf dem hawaiianischen Maunakea die Entdeckung. Die Monde sind alle rund 5 Kilometer gross (Durchmesser), es könnten als noch kleinere da sein. An den neu entdeckten Trabanten fällt vor allem auf, dass sie relativ weit weit vom Ring-Planeten kreisen (2 – 3 Jahren Umlaufzeit), aber nur 3 davon in der „richtigen“ Richtung, also mit der Rotationsrichtung Saturns. Die anderen 17 kreisen entgegen gesetzt. Deshalb gehen die Astronomen davon aus, dass alle das Produkt kollidierter Asteroiden oder Kometen sind und nicht zeitgleich mit dem Planeten entstanden. Jetzt kommt ihr ins Spiel: Die 20 Neuen brauchen Namen, alle nach Riesen aus der Mythologie und Sagenwelt. Zwei davon aus den Inuit Erzählungen, die anderen nach nordischen und gallischen Riesen. Einsendeschluss ist der 6. Dezember, hier gehts zum Contest. via bbc

Proxima Centauri und sein erdähnlicher Planet

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Generationen von Science-Fiction-Autoren haben Expeditionen und Kolonisations­ausflüge zum Dreifachstern Alpha Centauri beschrieben – ohne zu wissen, ob es dort überhaupt Planeten gibt. Heute erschien die bereits vorab angekündigte Pressemeldung des European Space Observatory (ESO) zum gerade entdeckten Planeten des dritten, kleinsten, uns mit 4,3 Lichtjahren Distanz am nächsten stehenden, roten Zwergsterns Proxima Centauri. Von dem wir nicht einmal sicher sagen können, ob er wirklich um die eigentlichen Alpha-Centauri-Doppelsterne kreist oder eher so vorbeifliegt. Den berichteten Planeten haben wir bisher nicht gesehen – wir haben nur Berechnungen, die uns sagen, dass da einer sein muss. Weiterlesen

Wenn ein fremder Stern durch unser Sonnensystem rast

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Die Sterne in unserer Milchstrasse bleiben nicht an festen Plätzen, oder kreisen wie eine Schafherde ruhig um das galaktische Zentrum, sondern bewegen sich ohne erkennbare Ordnung, manche auch auf einem Beinahe-Kollisionskurs.

Coryn Bailer-Jones arbeitet am Max Planck Institut für Astronomie in Heidelberg. Er beschäftigt sich dort mit der maschinellen Auswertung astronomischer Daten und dem Einfluss astronomischer Ereignisse auf die Erde, ihre Klima und die biologische Evolution. Aus den Daten des Hipparcos-Satelliten, der 1997 den Sternenhimmel kartografierte, berechnete Bailer-Jones die Möglichkeit von Beinahe-Begegnungen in der Vergangenheit und Zukunft; jeweils einige wenige Millionen Jahre weit. Weiterlesen

Mit dem Flugzeug unterwegs auf anderen Planeten

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Randall Munroe (xkcd) hat für uns illustriert, wie das wäre, wenn man mit einem Flugzeug in der Atmosphäre anderer Planeten, Monde und Sterne herumsauste. Anschaulich, nicht wahr? (clic > grösser) io9

Unser Sonnensystem wird grösser

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Aktuell um einen weiteren Planetoiden, also sowas trans-neptunisches, fast-planetengrosses wie Pluto. VP113 ist der bisher sonnenfernste entdeckte Kleinplanet, weit draussen in der Oort-Wolke, jenseits von Sedna. Verdächtig ist, dass sowohl Sedna als auch der noch mythologisch unbenamte VP113 einen sehr exzentrischen Orbit aufweisen, was den Verdacht auf einen sehr grossen Planeten sehr weit draussen verdichtet. An dieser Stelle passen dann die Theorien zu dunklen Planeten (Nemesis oder Tyche) am Rand des Sonnensystems ins Bild. nasa, pic Scott Sheppard/Carnegie Institution for Science

Unser Sonnensystem, das reinste Chaos

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Wir sollten uns von der Newton’schen Betrachtungsweise unseres Sonnensystems als kosmisches Uhrwerk grenzenloser Präzision und Stabilität verabschieden. Zumindest legt uns das Alessandro Morbidelli, Astronom und Experten für planetare Dynamik am Observatorium der Cote d’Azur in Nizza ans Herz. Er erklärt, dass sich massive Veränderungen im Aufbau unseres Solarsystem nachweisen lassen. Diese Veränderungen halten übrigens an. Weiterlesen

Wie das mit den Asteroiden ist

Scott Manley ist Astronom, Hacker (er hat das Visualisierungsprogramm für dieses Video selbst geschrieben), Gamer (Eve etc) und Schotte. Hier erklärt er uns, wie das mit den Asteroiden und ihrer Entdeckung ist. Netter Akzent, Scott.

Wenn der Jupiter so nahe wäre wie der Mond

reddit via copyranter, pic/klik/big/1280×960

Der Mars ist voller Wasser

Ein Wissenschaftlerteam der University of New Mexico um Francis McCubbin untersuchte Meteoriten, also extraterrestrische Steinbrocken, die vom Mars stammen (kann man anhand der Zusammensetzung sagen) und fand, dass diese ebensoviel mineralisch gebundenes Wasser enthalten wie irdisches Gestein. Schlussfolgerung: Auf dem Mars gibt es sehr, sehr viel Wasser. Ungefähr so viel wie auf der Erde. Nur eben nicht an der Oberfläche, wie man sehen kann. Dann wäre das also auch geklärt. Einfach bohren. smithsonian, pic/cgi tuomas korpi

Die grösste Discokugel der Erde

Hängt etwas über eine Lichtsekunde weit über der planetaren Oberfläche rum und sorgte über die letzten 4,5 Milliarden Jahre für eine ansehnliche Lightshow, wie dieses NASA-Zeitraffervideo veranschaulicht. geeksaresexy

Die neue Super-Erde in der galaktischen Nachbarschaft: Gliese 667Cc

Jetzt ist die Aufregung gross: In direkter Nachbarschaft, galaktisch gesehen (gerade mal 22 Lichtjahre weg), haben Astronomen der Universität Göttingen und der Carnegie Institution for Science eine neue Super-Erde entdeckt. Moment: Weiterlesen

Die Sache mit dem zweiten Erdmond

Sieht man jeden Tag: Den Mond. Alte Sache, buchstäblich. Was man nicht sieht: Den zweiten Mond. Den sieht man nur mit Teleskopen. Verwirrenderweise ist es alle Jahre ein anderer. Der dann zum Beispiel 2006 RH120 heisst. Weiterlesen

15 bewohnbare Planeten

Unsere Astronomen arbeiten fieberhaft daran, bewohnbare Planeten in der galaktischen Nachbarschaft zu identifizieren. Man weiss ja nie. Weiterlesen

Gliese 581d, bewohnbar, aber nur mit Mühe

Erst waren wir alle aufgeregt, weil der grade mal 20 Lichtjahre (ein Klacks!) entfernte rote Zwerg Gliese 581 einige Planeten hat. Dann waren wir alle enttäuscht, weil keiner davon auch nur entfernt bewohnbar ist, wie die Astronomen sagen. Aber jetzt haben Weltraumwissenschaftler vom Pierre Simon Laplace Institut in Paris alles noch mal durchgerechnet und sind auf ein etwas erfreulicheres Ergebnis gekommen. Weiterlesen

SETI: Suche nach Aliens endet aus Geldmangel

Das SETI Institute in Mountain View, Kalifornien, hat am Freitag, 22. April bekannt gegeben, dass die Suche nach extraterrestrischem Leben bis auf weiteres eingestellt werden muss, nachdem der Staat Kalifornien sowie die Bundesbehörden ihre Förderung eingestellt haben. Trotz zahlreicher privater Spenden fehlen zum Betrieb der Anlage aus 42 Radioteleskopen etwa 2,5 Millionen Dollar jährlich. Das ist um so bedauerlicher, als die moderne Astronomie heute bereits 1.235 Planeten in anderen Sonnensystemen festgestellt hat. mercurynews

Tyche: Neuer Superplanet im äusseren Sonnensystem

Noch ist nicht endgültig bestätigt, was die Astronomen John Matese und Daniel Whitmire da gefunden haben. Tatsächlich werden die betreffenden Daten des Nasa-Astronomie-Satelliten Wise erst im April veröffentlicht. Die beiden Forscher gehen davon aus, dass es im äusseren Sonnensystem, in der Wolke aus Eisbrocken und transneptunische Kleinplaneten wie Pluto, Eris, Makemake, Haumea und anderen noch einen sehr grossen Gasplaneten geben muss, etwa vier mal so gross wie Jupiter. Weiterlesen

Voller bewohnbarer Planeten

Gestern fand eine Nasa-Pressekoferenz statt, die nach allgemeiner Ansicht der Astronomen so etwas wie ein neues Zeitalter der alten Wissenschaft ankündigte: Weiterlesen

Das Sonnensystem: Kopernikus vs. Tycho Brahe

Der polnische Designer Piotr Kaczmarek lebt in Providence, Rhode Island… lebte da nicht auch Howard Phillips Lovecraft? Aber das führt jetzt zu weit. Piotr baute diese wunderschöne Astro-Seite als Vergleichsdarstellung des kopernikanischen, heliozentrischen mit dem tychonischen, geozentrischen Weltsystems. Tolles Spielzeug: digital orrery (via io9)

Das Ende der Astrologie

Oder zumindest eine vollständige Überarbeitung. Die Astronomen nämlich erzählen uns, dass die Erdbahn überhaupt nicht mehr da ist, wo sie sich vor 3000 Jahren befunden hat, und dass deswegen auch die Sonne und die anderen benachbarten Himmelskörper nicht in denselben Sternzeichen zu sehen sind wie damals. Weiterlesen

Gema schützt Rechte der Astronomen

(originalpic via reddit)

Astronomen beobachten überlichtschnelle Radiowellen

Ich weiss, da geht bei manchen von euch die Oxymoron-Warnlampe an: Überlichtschnelle Wellen, gibts doch garnicht!

Naja, letztendlich zählt die Messung, nicht die mathematische Formel: Forscher an der University of Texas beobachteten mit Hilfe des Arecibo-Teleskops den Pulsar PSRB1937+2, und fanden, dass seine Pulswellen beim Durchlaufen der interstellaren Materie die Lichtgeschwindigkeit überschreiten. Weiterlesen

Gravitationssenken

Das Verhältnis der Schwerkraftfelder von Planeten und Monden in unserem Solarsystem, wissenschaftlich ziemlich korrekt dargestellt bei xkcd. (pic: click > riesig)

Kometen mit Nebenjob als Jupitermond

Der 090914jupiterAstronom David Asher vom nordirischen Armagh Observatorium stellte die Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten auf dem aktuellen European Planetary Science Congress 2009 in Potsdam (13-18.9.) vor. Er hat anscheinend besonders viel Spass beim Beobachten von Kometen der „Hilda“-Gruppe, die allesamt Weiterlesen

Space Cowboys reiten der Sonne entgegen

090518thierry-legault2Das Pic wurde am 12. Mai vom französischen Astronomen Thierry Legault mit einem 5inch (12,7 cm) Teleskop und einer Digitalkamera aufgenommen. Das Space Shuttle Atlantis war unterwegs zum Weltraumteleskop Hubble, um Reparaturen durchzuführen. So sehen sonst nur SciFi-Filme aus, oder? (via wired)

Schnappschuss der ISS

090326iss_fromgroundHobby-Astronom Ralf Vandebergh machte dieses erstaunliche Bild der ISS von zuhause aus mit einer Videokamera, die er an ein handelsübliches 25cm-Teleskop montierte. Das Bild Weiterlesen

Asteroid verfolgt Erde

090126_2009bdAuf einen, kosmisch gesehen, lächerlich geringen Abstand von 650.000 Kilometern kommt der Asteroid 2009 BD demnächst an die Erde heran. Zum Vergleich: Der Mond kuschelt sich bis auf Weiterlesen