2 Jahre nach Deepwater Horizon mutiert die Meeresfauna

Fische, Krebse, Garnelen im Golf von Mexico zeigen 2 Jahre nach dem Ölbohrplattform-Desaster der Deepwater Horizon zunehmend starke Deformierungen. Die Nahrungskette der Meeresfauna ist bedroht und könnte schon in naher Zukunft zusammenbrechen. BP bestreitet jeden Zusammenhang. video: aljazeera

Erdöl im Golf von Mexico: Mehr als genug

Wir müssen uns offenbar keine Sorgen über einen drohenden Ölmangel machen. Im Golf von Mexico schwimmen mehr Ölschlieren im Meer als jemals vor der Ölplattformhavarie der BP Deep Horizon. Da ist also wohl noch genug im Boden. Was für ein Glück. pic erika blumenfeld, aljazeera

BP Deepwater Horizon und die toten Delphinbabys

Am 29. April letzten Jahres explodierte die Deepwater Horizon Bohrplattform der BP im Golf von Mexiko, dramatische Mengen von Rohöl strömten unkontrolliert ins karibische Meer aus. Weiterlesen

Banksy: Pier Pressure

Steht auf einem Pier in Brighton, England. Man kann eine Münze einwerfen und dann zu Kirmesklängen auf einem Delfin reiten, der sich in einem Treibnetz verfangen hat und über ein auslaufendes BP-Ölfass springt. (via laughingsquid)

BP Offshore Oil Strike

Das Spiel zur Ölkatastrophe haben wir neulich schon kurz gesehen. Inzwischen gibt es aber noch eine exaktere Dokumentation, aus der Sammlung des Canadian Centre for Architecture. Dort unter anderem: Weiterlesen

Aber Sicherheit hatte bei BP immer Vorrang

Die Wochenzeitung Die Zeit hat grade ein Interview mit dem BP-Chefvolkswirt Christof Rühl. Er sagt: „Aber Sicherheit hatte bei BP immer Vorrang. Das soll nicht heißen, dass keine Fehler gemacht worden sind – von wem auch immer“. Weiterlesen

10 Jahre nach Deepwater Horizon

Die BP-Ölkatastrophe im Golf von Mexiko dauert munter an. Immer mehr Rohöl strömt aus dem unverschlossenen Bohrloch in 3000 Metern Tiefe. Vor 10 Jahren platzte in Brasilien eine Pipeline des Ölkonzerns Petrobras, die nahen Mangrovenwälder der Guanabara-Bucht wurden vernichtet, ganz ähnlich wie jetzt an der Küste der südlichen USA. Weiterlesen

BP: Öl für uns alle

Die derzeit mit klebrigen schwarzen Problemen behaftete BP liess in den 50ern von der Firma Ravensburger ein Werbe-Brettspiel namens „Öl für uns alle“ anfertigen, das wegen „grossen Erfolgs“ ab 1960 auch frei verkauft wurde. Immer noch mit BP-Logo. Ich habe vor einigen Jahren die Ausgabe von 1976 auf einem lokalen Flohmarkt erstanden, für einen Euro. Worum geht es dabei? Weiterlesen

Deepwater Horizon, nach einem Jahr

Diese Computersimulation der University of Hawaii zeigt, wie weit sich das im Golf von Mexiko ausströmende BP-Rohöl innerhalb von 360 Tagen ausbreitet. Etwa ein Fünftel des Öls wird dann in den Atlantik gespült sein, die überwiegende Menge bleibt im Golf von Mexiko und zerstört vor allem die gesamte Südküste der USA. (via io9)

BP-Ölkatastrophe als Brettspiel

Nein, keine Guerilladesigner. Sondern ein tatsächlich von BP heraus gegebenes Brettspiel für angehende Öl-Tycoone. Weiterlesen

Deepwater Horizon: Halliburton verdient an der Katastrophe und ihren Folgen

Die Ermittlungen zur Deepwater-Horizon-Ölkatastrophe im Golf von Mexico liefern erste Hinweise darauf, dass die notorisch bekannte militärisch-öl-industrielle Firma Halliburton (Dick Cheney sass in der Chefetage, bevor er unter Bush Vizepräsident wurde) auch am Bau des Fundaments für die havarierte BP-Bohrplattform beteiligt war; Betonarbeiten waren nicht korrekt ausgeführt worden und hatten den Gasaustritt und die nachfolgende Explosion mitverursacht. Weiterlesen

Wie es euch gefällt

Ich hab euch neulich gefragt (vor zwei Monaten), ob ihr nicht nur für die 11k2-Beiträge, sondern auch die Kommentare selbst eine Bewertungsfunktion haben möchtet. Die Abstimmung ging einigermassen knapp aus (siehe oben), aber deutlicher als bei landläufigen Bundes- oder Landtagswahlen: Weiterlesen

Wie man Umweltkatastrophen vertuscht

Indem man alle Wasserflugzeuge im Golf von Mexiko mietet, damit die unabhängige Presse nicht zur Deepwater Horizon Desaster Area hinausfliegen kann. Weiterlesen

60.000 Fässer pro Tag

Die BP-Deep-Horizon-Ölkatastrophe pumpt seit zwei Monaten 60.000 Barrel (Fass) Rohöl in den Golf von Mexiko. Erste Schätzungen lagen bei etwa der Hälfte (25.000 Barrel). Mit Hilfe der Unreal Spiele-Engine und dem Unreal Development Kit lässt sich so etwas visualisieren: Weiterlesen

Am Strand von Alabama

(via ecoterrorist)

BP hat schon wieder was verschüttet

Sehr schwarzer Humor. Geht aber völlig in Ordnung. (via dailywhat)

Neulich an einer BP-Tankstelle

„Warnung: Lassen Sie die Zapfsäulen nicht unbeaufsichtigt, sie haften für Verschmutzung“. Wer die Umweltkatastrophe hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, oder? (Mark und Vicki Cipolle via boingboing)

Wem schadet der BP-Boykott wirklich?

Vor allem in den direkt betroffenen, südlichen Staaten der USA, aber auch in anderen Teilen der Welt haben Autofahrer immer weniger Lust, bei BP und Aral zu tanken. Die Pächter (oder Besitzer) der betroffenen Tankstellen überkleben entweder das BP-Logo (siehe unten) oder beklagen sich über Umsatzrückgänge und beharren darauf, hier würden die falschen bestraft. Weiterlesen

BP und Atomkraftwerke

(via volka)

Das ist eine Übung (Deepwater Horizon)

Das Video zeigt nicht etwa die tatsächlich beobachtbare Ausbreitung des BP-Rohöls nach der Deepwater Horizon Havarie, sondern eine Computersimulation: Was passiert, wenn man etwas vor New Orleans ins Meer kippt. Wir können uns jetzt überlegen, was mit dem Öl passiert, oder ob die nahende Hurrican-Saison die Katastrophe in eine noch grössere verwandelt. (via good)

BP und die Kastrophe der Anderen

BP CEO Tony Hayward sagte zur Deepwater Horizon Katastrophe am 29. April: „Was zur Hölle haben wir getan, um so etwas zu verdienen?“ (760 schwere Sicherheitsverletzungen in den letzten drei Jahren)

Am 14. Mai beteuerte er gegenüber dem britischen Guardian: „Der Golf von Mexiko ist ein sehr grosser Ozean. Die Menge an Öl und Chemikalien, die wir hineinleiten, ist winzig im Verhältnis zur Gesamtwassermenge“. Weiterlesen

Aquaman ist tot

Mashup des Tages. (via dailywhat)

BP: Neues Firmenlogo

Wer sagt denn, dass Design nicht politisch sein könne? Draplin Design hat schon mal ein paar Entwürfe für ein neues BP-Firmenlogo gemacht. Passend zur Deepwater Horizon Katastrophe.  Weiterlesen

Die tickende Öl-Bombe

Das Bild zeigt den Golf von Mexico, also die Südküste der USA. Die dicken orangen Punkte sind New Orleans (rechts) und Houston (links). Rote Punkte: Ölförderplattformen in Betrieb (derzeit 3701). Schwarze Linien: Pipelines (derzeit 70 257 km). Grüner Fleck rechts: Die Deepwater-Horizon-Ölpest, grüne Linie: BP-eigene Pipelines. Infografik von Matthew Baker, ESRI (grosses pic)

Öl für Amerika

Nettes T-Shirt-Statement von Despair, Inc.: „BP, wir bringen Öl an Amerikas Küsten“. (despair via boingboing)