Fast folgenlose Vergewaltigung und wütende bewaffnete Nachbarn

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Ok, Brock Turner hat einen gnädigen Richter gefunden und kam nach drei Monaten Gefängnis wieder nach Hause, Vergewaltigung hin oder her. Man will doch dem Jungen seine Zukunft nicht verbauen, nicht wahr? Was mit dem betreffenden Mädel weiter passiert, war dem gnädigen Richter sichtlich egal. Nicht so den Nachbarn von Brock, die den begnadigten Heimkehrer und Ex-Schwimmer bereits mit eindeutig beschrifteten Tafeln und offen getragenen Assault Rifles begrüssten. In Ohio ist das offene Tragen von Waffen aller Art ja erlaubt. „Wenn ich Brock vergewaltige, be­komme ich dann auch nur drei Monate?“, „Kastriert Vergewaltiger“, „Wenn’s keine Vergewaltigung war, wieso bist du dann weggerannt“, lesen sich einfach uner­freu­licher, wenn die Transparentträger schwer bewaffnet und stocksauer sind. OK, USA. Ich schau mir das mal an. Brock hat’s auf jeden Fall grob verkackt. Weiterlesen

Es passiert dauernd

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Die Studentin Yana Mazurkevich vom Ithaca College im US-Bundesstaat New York hat eine bemerkenswert ausdrucksstarke Kampagne gegen sexuelle Gewalt gestartet, in Zusammenarbeit mit der AktivistInnengruppe Current Solutions: „It Happens“. Die Aktion richtet sich vor allem gegen die vergleichsweise lächerlich sanfte Bestrafung von Brock Turner, der in Kalifornien eine ohnmächtige junge Frau vergewaltigt hatte und von seiner unüblich kurzen Gefängniszeit von sechs Monaten wegen „guter Führung“ nur die Hälfte absitzen musste. An dieser Stelle hat unsere Zivilisation noch einen Berg Arbeit vor sich, bis sie auch in dieser Hinsicht zivilisiert zu nennen ist. Weiterlesen