Der Stand des Urheberrechts 2014

theinternet

Gefunden auf dem völlig grossartigen „Pictures in Boxes“ Comic Tumblr. Ich hätte es selbst nicht besser ausdrücken können. Das Urheberrecht (oder Copyright, oder Code de la propriété intellectuelle) hat den Zusammenprall mit dem Internet (eigentlich mit der Informationsrevolution) nicht überlebt, and all the kings horses and all the kings men cant fucking put it together again. Weiterlesen

Space Night geht weiter, nur anders

Als die Nachricht kam, der BR müsse die Space Night wegen gieriger Gemaforderungen einstellen, kochte die nationale Nerd-o-sphäre auf. Neben Hasstiraden auf das Musikfinanzamt gab es jede Menge guter Vorschläge. Jetzt wissen wir Näheres. Weiterlesen

Musikverwertung mit Creative Commons, ohne Gema: C3S

Die Cultural Commons Collecting Society (C3S) ist in Düsseldorf aus dem Openmusiccontest entstanden. Die Leute um (den grossartigen Enthüllungsblogger) Meik Michalke haben vor, eine Rechteverwertungsgesellschaft für Creative-Commons-Musik aufzubauen. Das ist genau das, was wir brauchen. Ich wünsche den Musikbefreiern viel Glück. techdirt

Wie man mit kostenloser Musik Geld verdient

Kann man zu Zeiten des Internet noch Geld mit Musik verdienen? Aber ja doch. Viele Musiker tun das bereits. Aber was, wenn man noch nicht so bekannt ist? Gerade dann ist es einfach.

Die Diskussion um meinen Artikel „Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum“ hat mir eines deutlich gezeigt: Erstaunlich viele Leute sind überfordert mit der Realität des Informationszeitalters und wünschen sich zurück in die Industriezeit. Da war nichts besser, aber wenigstens vertraut. Wie man aber mit dieser sehr offenen und egalitären Informationsrevolution nutzbringend umgeht, ist bereits vielfach beschrieben worden. Kann man alles nachlesen. In diesem Internet. Zur Vereinfachung und als Einstieg erzähle ich das in Kurzform am Beispiel: „Wie man mit kostenloser Musik Geld verdient“. Weiterlesen

Zufallsbildergenerator Lorempixum

Eigentlich ist das für Webdesigner gedacht, die schnell irgendein Bild brauchen, um Platz zu füllen, und sicher sein wollen, dass keine Urheberrechtsprobleme dahinter lauern. Die Webdesigner Holler und Moritz aus Filderstadt bei Stuttgart haben diesen Service aufgestellt und bisher schon über 10 Mio Pics ausgeliefert. Alle Pics sind cc-by-sa, also auch in kommerziellem Kontext verwendbar. Und für alle Nicht-Webdesigner ist es immerhin ein tolles Spielzeug. lorempixum via metafilter

In einem Land ohne Copyright

Rick Falkvinge, Ex-Chef der schwedischen Piraten, war kürzlich in Belgrad, Serbien, um dort die Share Conference (7.-9.4.) zu besuchen. Zunächst war er verwundert über die sehr zögerliche Akzeptanz des Creative-Commons-Lizenzsystems durch die Kreativen im ehemaligen Jugoslawien, fand aber dann in Gesprächen heraus, dass dort bereits ganz andere, bessere Erfahrungen gemacht wurden. Weiterlesen

Nacht der kreativen Allmende

Gestern in meiner fave Kellerbar: Creative Commons Disco. Nur freie Downloadmusik von 3 erfahrenen DJs: Simonetti, Wilholm, Effenberger. Voller Laden und volles Brett. Weiterlesen

Tschechien: Gesetzesentwurf gegen Creative Commons und Rechte der Urheber

Noch ist nichts entschieden: Wie Zeropaid schon letzte Woche berichtete, hat der Entwurf für eine neues tschechisches Urheberrechtsgesetz für Entsetzen gesorgt. Dem Papier zufolge sollen offene Lizenzmodelle erheblich erschwert werden. Der Rechteinhaber (früher nannte man das „Künstler“, aber egal) müsste dann nachweisen dass das Werk von ihm stammt und die Creative Commons Lizenz bei der zuständigen (tschechischen) Verwertungsgesellschaft eintragen lassen. Weiterlesen

Geht auch: Creative Commons plus Verwertungsgesellschaft

Wenn das die Gema erfährt, verlangt sie einen Bundeswehreinsatz: In Schweden, Dänemark und Holland testen die dortigen Verwertungs­gesellschaften für Musik (Buma/Stemra), wie das läuft, wenn man die kommerzielle Verwendung von Musik betreut, die ansonsten unter Creative Commons Lizenz steht. Weiterlesen

FreeSFX: Soundeffekte unter CC

Man kann ja einfach nicht immer alles selber machen. Um so besser, wenn die zusätzlichen Soundeffekte für den Mashup der eigenen zwölf Lieblingssongs umsonst und (via Creative Commons) legal (=garantiert stressfrei) zu haben sind. Auch gut, dass man eigene Soundschnipsel hochladen kann. (FreeSFX via redferret)

Copyright, mal grundsätzlich

Was darf man kopieren, was darf man runterladen? Ich befasse mich seit vielen Jahren mit den Rechten und Gesetzen, die den Umgang mit „geistiger Leistung“ regeln; erst als Musiker, später als Journalist. Eigentlich war das mal eine relativ durchsichtige Sache, aber heute mache ich mir ab und zu einen etwas zynischen Spass daraus, Freunde und Bekannte zu befragen, ob sie denn wüssten, was sie heute eigentlich kopieren, herunterladen oder weitergeben dürften. Keiner weiss es. Dabei war alles mal ganz einfach: Weiterlesen

23 seconds: Netlabel für kostenlose Musik

Junge, unbekannte Bands haben kaum Möglichkeiten (jenseits des eigenen Blogs, Social Network Pages, Konzerte) auf sich aufmerksam zu machen. MP3.com wurde von der neidischen Grossindustrie totgekauft, Jamendo ist ein ganz klein wenig unübersichtlich. Was tun? Weiterlesen

Jamendo: Neuer Kurs

Wie der „künstlerische Leiter“ von Jamendo, Patrick Haour, in einem Interview mit Hypebot erklärte, sei die bekannte CC-Download-Plattform an einen Geschäftspartner verkauft worden. Die Abteilung der freien Downloads werde weiter bestehen, allerdings läge die Konzentration nun auf dem Lizensieren von Hintergrundmusik. Macht ja nichts. Hauptsache, das Creative-Commons-Portal bleibt bestehen. (hypebot)

Ausverkauf: Jamendo

Die bedeutendste Plattform für Creative-Commons-Lizensierte Musik, Jamendo, steht vor der Pleite. Und soll verkauft werden. Die Chance also für Big Music (a.k.a. musikalisch-industrieller Komplex), die lästige freie Konkurrenz für ein paar Millionen aufzukaufen und sofort anschliessend zu plätten. Aber das werden wir ja in Kürze erleben. (via techcrunch)

Ende der Musikindustrie macht Fortschritte

090522tunecore_promoDer weltgrösste Onlineshop, Amazon, hat einen Deal mit dem CD-Herstellungsservice Tunecore bekannt gegeben. Bands, die unbedingt eine professionell aussehende CD verkaufen möchten, bezahlen Weiterlesen

Bücher kosten Geld, Downloads sind umsonst

Ah, gut. Zumindest ein Verlag hat es schon begriffen: Bücher kosten Geld, Downloads sind umsonst. Bloomsbury, bekannt durch Veröffentlichungen wie die Harry-Potter-Reihe, will eine breite Reihe von wissenschaftlichen Lehrbüchern (über 200 innerhalb der nächsten fünf Jahre) in einem Hybridmodell veröffentlichen.

Die Gratis-Downloadversionen sind dabei mit einer Creative-Commons-Lizenz versehen, die eine legale, private Weitergabe ermöglicht. Pirate Bay, anyone?

Applaus für die Einsicht, lieber Bloomsbury-Verlag, dass man die reine Information nicht verkaufen kann, höchstens eine Service-Gebühr für das Bereithalten und Sortieren davon erheben. Bücher dagegen sind ja nicht nur ein dauerhafter Speicher (ROM), sondern darüberhinaus eine über Jahrhunderte Weiterlesen

Verkaufserfolg mit kostenloser Musik

090107nin_amazonDas Instrumental-Album Ghosts I-IV der Industrial Rock Band Nine Inch Nails wurde, sehr zum Spott der alten Industrien, nach seiner Fertigstellung im letzten Jahr zum kostenlosen legalen Download für die Fans freigegeben. Weiterlesen