Mit Gayporn gegen den Islamischen Staat

Eine anynome Hackergruppe um den (anonymen) Account „WauchalaGhost“ hat sich in den letzten 18 Monaten darum gekümmert, bisher über 200 Twitteraccounts des Daesh zu knacken, die martialischen Profilbilder durch knutschende, nackte Jungs zu ersetzen und unter den gekaperten Accounts Links zu weiteren Gayporn-Seiten zu posten. Die Folge: Weiterlesen

Wo die Zivilisation herkommt: Aus dem Orient

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via kth

Afghanistan: Bereits über 600.000 Flüchtlinge im Inland

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Die UN schätzt, dass zu den bereits über 620.000 Inlandsflüchtlingen in Afghanistan in diesem Jahr mindestens weitere 450.000 dazu kommen werden, so dass es innerhalb des Landes mehr als eine Million vom Krieg vertriebene Afghanen geben wird. Zu diesen kommen noch ein bis zwei Millionen bereits in Nachbarländer wie Pakistan und Iran Geflüchtete dazu, die demnächst zurückgeschickt werden sollen. Währenddessen besetzen die militanten Islamisten der Taliban und des Daesh immer neue Regionen und vertreiben oder ermorden alle, die nicht in ihre Reihen eintreten wollen. Diese zentralasiatische Drehscheibe der Gewalt und der äusseren Einmischung als „sicheres Herkunftsland“ zu bezeichnen und das Deportieren erfolgreich nach Europa geflohener Afghanen zu fordern, wie das in Deutschland zur Zeit passiert, sollte für europäische Politiker ein Karriereende bedeuten. via irin

Deutschland im Terror-Herbst

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Extrablatt: Kopf des islamistischen Terrornetzwerks Abu Walaa gefasst. Der Mann wird beschuldigt, so Bundesanwalt Frank, eine ausländische terroristische Ver­einigung unterstützt zu haben. Den Islamischen Staat a.k.a. Daesh. Erkenntnisse darüber, ob er oder ein anderer der insgesamt fünf Verhafteten selbst Gewalttaten verübt hat, liegen nicht vor. Parallel dazu sind vom selben Bundesanwalt acht Bundesbürger aus Freital, Sachsen wegen mehrerer Mordanschläge und Attentate angeklagt worden. Weiterlesen

Daesh-Chef wurde in Abu Ghraib ausgebildet

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Der „Islamische Staat“ (a.k.a. „Daesh“) wird von einem Herrn Abu Bakr al-Baghdad geleitet, der laut Akten, die vor kurzem vom US-Militär veröffentlicht wurden, vor 12 Jahren im berüchtigten Foltergefängis Abu Ghraib eingesperrt war. Dieses und ähnliche US-Gefangenenlager im Irak gelten heute und rückblickend als „Jihad-Universitäten“, weil aus ihnen besonders viele Extremisten hervor gegangen sind. via the intercept, pic mcability cc0

Wenn der Islamische Staat zum Abendessen kommt

Der Daesh (a.k.a. Islamischer Staat, a.k.a. ISIS, a.k.a. ISIL) hat es in letzter Zeit nicht leicht. Vor allem mit den Russen gab’s ziemlich Stress, und das will man ja niemandem wünschen. Jetzt ist er zu allem Überfluss auch noch Gegenstand einer ägyptischen (!) Satire-Soap (!) namens „Mini-Daesh“ – siehe Vid oben. Fundamantalistische Islam-Missversteher kommen da bei irgendwie anständigen Ägyptern vorbei und machen sich unbeliebt. Vor allem bei der nationalen Presse, die völlig entrüstet den neuerlichen moralischen Tiefpunkt des gleichermassen verabscheuten wie beliebten Schauspielers und Satirikers Ramez Galal auf’s Schärfste verurteilt oder so. Das kann die ägyptische Presse gerne machen, ich finde „Mini-Daesh“ als Idee grossartig und wünsche mir natürlich auch, dass Böhmermann eine Serie mit sächsisch näselnden Nazis macht, die irgendwas überfallen und sich dabei blamieren. Wahlweise auch grau gewordene RAF-Mitglieder mit Bauchansatz. Oder irgendwelche Versager vom Bundesamt für Verfassungsschutz. Hauptsache, man kann lachen. Das Leben ist schwer genug. egyptianstreets

Kunkush kommt nach Hause

Die Familie des Katers Kunkush musste aus dem vom Daesh besetzten Mosul fliehen, und brachte es nicht über’s Herz, das Haustier in den Fängen der Unmenschen zurückzulassen. Also gingen Mutter, fünf Töchter und ein Kater zusammen auf die Flucht durch den Nordirak, die Türkei, auf die griechische Insel Lesbos, wo der plüschige Tier verloren ging. Drei Tage später entdeckten Einheimische die „refugee cat“ und Helfer aus aller Welt organisierten einen Haustierreisepass und etwas Geld für den Flug über Berlin nach Steinkjer in Norwegen, wo die Familie inzwischen lebt. So dass Kunkush mit Hilfe vieler Menschen nach Hause gekommen ist. Nimm das, Clausnitz! via arbroath

Apropos Katzen: Mustafa Efe, der Imam der Aziz Mahmud Hüdayi Moschee in Istanbul, hat angeordnet, dass wegen der kalten Witterung Strassenkatzen hereinkommen und in der Moschee wohnen dürfen. Hallo? Sachsen? Irgendwas mit Katzen? Oder kalter Witterung und Obachlosen? Ja?