Wie schütze ich mich im Internet?

Schöner Erklärbärartikel auf thetoolsweneed: Was tu ich, um weniger Spuren im Internet zu hinterlassen, damit nicht jeder Dorfpolizist und/oder Marketingfuzzy auf einfachen Mausklick hin weiss, was ich den ganzen Tag so online mache. tl;dr: Firefox, Privacy Badger, HTTPS Everywhere, uBlock Origin, CanvasBlocker plus noch ein paar wirklich nützliche Add-Ons. Und DuckDuckGo oder Startpage als Suchmaschine. Und DNS ändern. Hier ist der ausführliche Text. pic: der rote panda a.k.a. firefox cc0

Wie unsere Gene unser Leben bestimmen (garnicht)

Die allgemeine Vorstellung, gegründet auf zurückliegenden Forschungsergebnissen und Theorien, ist, dass unser Ergbut, die Gene, Chromosomen, DNS, unser Leben und das unserer Nachfahren bestimmen. Ob man erfolgreich, schön, glücklich wird. Wir sollten allerdings nicht übersehen, dass der heutige Forschungsstand ein völlig anderer ist: Nämlich dass alle Organismen im Laufe ihres Lebens die eigene DNS umprogrammieren, und dass die anlässlich der Fortpflanzung weitergegebenen Informationen tatsächliche einen maximal winzigen Einfluss auf die nächste Generation haben. Detailliert hier: It’s the End of the Gene As We Know It pic Steffen Dietzel cc by sa

Biotech: Menschliche Zellen zu Biocomputern umgebaut

Ein Biotech-Team um die Uni von Boston hat gerade ihren Forschungsbericht „Large-scale design of robust genetic circuits with multiple inputs and outputs for mammalian cells“ veröffentlicht. Neu ist das Herumbauen in der DNS lebender Zellen nicht, aber diesmal (das war eine Frage der Zeit) wurden menschliche Zellen mit Hilfe von Rekombinasen zu 113 verschiedenen informationsverarbeitenden Schaltkreisen umgelötet, von denen 109 (96,5%) ohne weiteres funktionierten. „Biotech: Menschliche Zellen zu Biocomputern umgebaut“ weiterlesen

DNS-Analyse entlarvt Sushi-Betrug

Zwei College-Absolventinnen, Kate Stoeckle und Louisa Strauss, aus New York (Stadtteil Manhattan), sammelten 60 Proben von als hochwertig verkauftem Fisch. Sieben von neun Red Snapper waren gar keine, sondern Kabeljau oder geschützter Rotbarsch, teures Thunfisch-Sushi war Buntbarsch aus ostafrikanischen Fischfarmen. Kate hatte Unterstützung von ihrem Vater, einem Genforscher, und dürfte jetzt auf den schwarzen Listen der New Yorker Fisch-Mafia zu finden sein. Möglich war die Aktion nur, weil die „DNA Bar Coding“ Technik inzwischen so billig ist. Ah, ich wünschte, wir könnte solche Prüfsets in der Drogerie kaufen, unser Essen damit testen und anschliessend die Lebensmittelindustrie verklagen.