Der Buchmarkt löst sich bereits in Einsen und Nullen auf

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Und das auf Kosten der traditionellen Verlage, die auch in dieser Sparte verzweifelte Rückzugsgefechte führen. Der erfolgreiche US-Autor Hugh Howey rechnet uns vor, dass (in den USA, und bald auch bei uns) heute bereits die Hälfte der verkauften belletristischen Bücher eBooks sind. Von diesen werden nur noch etwa ein Drittel von den traditionellen Grossverlagen veröffentlicht – schaut man in die Bestsellerlisten, dann haben die einstigen Marktführer noch weniger zu sagen. Weiterlesen

Bücher von der Nasa gibt es kostenlos

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Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein paar Ebooks online. Ja, auf englisch. Dafür gratis. Ja, aber, warum kosten die nichts? Weil das alles schon vom Steuerzahler finanziert wurde. Wie Militär oder Wirtschafts­subventionen, nur eben in sinnvoll. nasa

Musik, Bücher, und die Zukunft

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Diese Grafik zeigt die Verkaufsentwicklung von Songs (blau), Apps (rot) und eBooks (gelb) auf iTunes, zwischen September 2004 und September 2012. Nun ist iTunes nur ein Ausschnitt des Medienbusiness, aber immerhin ist Apple mit diesem Onlinestore seit 5 Jahren grösster Musikeinzelhändler der USA. Obwohl die Durchschnittspreise stark unterschiedlich sind (Apps ca 23 Cent, Songs 1,10 und eBooks 10 USD) zeigen die drei Linien klar, wo es hingeht: Weiterlesen

Das Ende des Buchs (wie wir es kennen)

Ich gebe zu, ich mag Bücher. Ich mag das System aus Buchstaben, Wörtern, Sätzen, Inhalten, ich mag die Spannung beim Umblättern, die Bilder, die bunten Cover. Ich glaube, ich mag Bücher deswegen, weil sie in meiner Kindheit das wichtigste Tor zur Welt waren; mehr als Fernsehen und Radio, wo man immer davorsitzen und warten musste, bis etwas Interessantes passierte. Bei Büchern dagegen bestimmst du selbst das Lesetempo, blätterst vor und zurück, machst Pause, um nachzudenken oder dir etwas vorzustellen. Das Konzept von Interaktivität ist hier also schon sichtbar. Weiterlesen

Erfolgs-Autor lehnt Verlagsvertrag ab, publiziert lieber selbst

Ein Bekannter von Joseph Andrew Konrath (den hatten wir hier schon mal), der US-Autor Barry Eisler hat für sein neues Buch (Er schrieb die erfolgreiche Thriller-Reihe Tokio Killer) einen Vertrag mit einem Vorschuss von 500.000 US-Dollar angeboten bekommen. Die beiden haben das ausführlich via Google Docs diskutiert und sind zum Schluss gekommen, dass sich das für Barry nicht rechnet. Er wird sein nächstes Buch selbst vermarkten, via eBooks auf seiner Website, und auf Amazon, oder als Print-On-Demand. Einfach weil man damit als Kreativer mehr verdient, und keinerlei Rechte abgibt. Ok, dann sind also sowohl Anfänger wie Amanda Hocking als auch Profis besser dran mit Self-Publishing. Via techdirt

Amanda Hocking: Erfolg durch Internet

Verlagswirtschaft ohne Verlage: Amanda Hocking ist 26 und verkauft mittlerweile pro Monat via Amazon Kindle Store rund 100.000 eBooks zu Preisen zwischen einem und drei US-Dollar. Da sie dabei 70 % der Einnahmen bekommt, lohnt sich das so richtig für sie. Weiterlesen

BookBaby: Jeder ist eBook-Verleger

Papierbücher sind zwar ein schrumpfender Medienzweig, dürften aber noch lange eine Rolle spielen. Eigenverleger stehen dabei vor der Hürde der beachtlichen Erstkosten: Mit einigen Tausend Euro Einsatz muss der ambitionierte Selbstverleger immer noch rechnen.

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