Fido Model 1 Elektroroller

Fido Motors, eine Garagenfirma in Kalamazoo, Michigan, zwischen Chicago und Detroit, entwickelt gerade den Fido 1 Elektroroller. Ein 4,5 KW (6 PS) Elektromotor macht den Roller 72 km/h schnell, ein 2,5 Kilowattstunden Lithium-Akku lässt ihn 64 km weit fahren. Für die Stadt und zum Pendeln reicht das völlig. Zuhause nimmt man die Batterie ab und lädt sie auf. Der Roller wird gerade handgefertigt und soll 9999 US-Dollar (8534 €) kosten, und damit etwa viermal so viel wie ein vergleichbares Lastenfahrrad. Das ist dann aber nicht so schnell. Weiterlesen

Elektromotoren ohne problematische Metalle

Honda_Freed_02

Der japanische Autohersteller Honda hat angekündigt, seinen Minivan Freed (oder Fit, oder Jazz) in der Hybridversion ab Herbst mit Elektromotoren ohne problematische Metalle auszurüsten. Die Metalle aus der Gruppe der Seltenen Erden – der Begriff ist alt und missverständlich – sind eigentlich gar nicht selten auf unserem Planeten, sondern nur schwer und extrem umweltschädlich abzubauen. Um so erfreulicher, dass es auch ohne geht – die Motoren sind der eine Grund für eine unerfreuliche Ökobilanz von Elektro- und Hybridautos. Der andere sind die grossen Mengen an Kobalt, Nickel, Molybdän und Lithium, die für die Herstellung der Akkus benötigt werden. Durch diesen massiven Ressourcenverbrauch ist ein heutiges Elektroauto zunächst einmal ökologisch problematischer als ein Benziner, der ja fast nur aus Stahl besteht; erst mit dem langfristigen Verbrauch von mehr oder weniger dreckigen Energieträgern setzt sich die positive Seite der Elektromobilität durch. Wenn Honda hier also das Problem mit den Seltenen Erden in den Griff kriegt, ist das ein wichtiger Schritt in ein weniger dreckige und CO2-überlastete Zukunft. engadget, pic Mytho88 CC BY-SA 3.0