Wie man kommerzielle E-Scooter stiehlt und für selber behält

Mit einiger Chance stehen inzwischen auch in deiner Stadt E-Scooter auf dem Geh­weg herum, die man per App für teures Geld mieten kann. Bis sie kaputt sind und von irgendeinem einfach gestrickten Mitmenschen in einen nahen Fluss oder Kanal geworfen werden (Keine gute Idee). Andererseits gibt es Deponien für defekte E-Scooter, wo man so was mit etwas Glück kaufen kann, und ganz Unverfrorene, die solche Gefährte einfach mitnehmen und umbauen. Weiterlesen

Elektronische Geschenke ohne fiese Überwachung

Das Jahresendkonsumrauschfest (strukturkonservativ: Weihnachten) kann kommen. Welche potentiellen Geschenke aus dem Elektronikfachhandel nämlich nicht so hacker- und überwachungsfreundlich sind, sondern tendenziell eher auf der Seite der Konsumenten (wertkonservativ: wir) ausgepackt werden, hat Firefox-Entwickler Mozilla für uns getestet. Manche Gadgets und Stromspielsachen lassen uns nämlich in Ruhe (was sie auch sollen), andere plappern alles an ihre Hersteller weiter, oder sind so schlecht gesichert, dass chinesische Scriptkiddies unsere Daten fest­plat­ten­weise auf den örtlichen Flohmarkt schleppen könnten. Zu den guten Spielsachen gehören die Nintendo Switch (siehe Pic), die Sony PS4, Philips Hue LEDs-Lichter, das Apple iPad (aber nicht die AirPod Earplugs), die meisten Fitbit-Produkte. Mehr im Babadook-Lager finden sich Toys wie die Nest Security Kameras, das Amazon Fire Tablet und billige Drohnen wie DJI Spark, Parrot Bebop 2, Sky Viper Journey. Sowas vermeidet man besser. Die ganze, übersichtliche Liste ist hier: privacynotincluded

Lab 30: Kultur ist, was der Regierung nützt

Auch diesen Herbst gibt es in meiner geliebten Heimatstadt das für eine 24stgrösste deutsche Grosstadt eigentlich bemerkenswerte Experimental- und Elektronikkunstfestival Lab 30 – etwas entsprechendes bekommt man (dann ein paar Nummern grösser) sonst vielleicht in Linz oder Berlin. Weiterlesen

Blut für Elektronik

Seltene Erden und Metalle für unsere Elektronik stammen regelmässig aus destabilisierten Krisengebieten. Ganze Landstriche bezahlen mit Blut für den Reichtum einzelner Warlords. Das Enough Project kontrolliert die Fortschritte von Herstellern beim Aussortieren solcher dreckiger Quellen. (pic/big)

Grüne Elektronik

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Greenpeace hat neue Charts der Baumstreichler und Ökonazis unter den Elektronikherstellern aufgestellt. Ganz oben Nokia, dann Samsung und Sony Ericcson, ganz unten Nintendo, dann Lenovo, Fujitsu, Microsoft. Seht euch die Begründungen auf der Website an: ( greenpeace)

Greenpeace Öko-Meter der Tech-Industrie

090710green_electronicsDie jährliche Greenpeace-Beurteilung „guide to greener electronics“ ist da. Wichtige Kriterien waren: Verwendung giftiger Stoffe, Recyclingverhalten, Energiebilanz. Nokia ist demnach der grünste Hersteller, Nintendo der dreckigste. Dell, Lenovo und HP Weiterlesen

Elektronisches Gebäck

090129foodtronicsIn der Regel finde ich „lustige Sachen aus Essen machen“ nicht besonders lustig. Nicht, weil ich etwa was dagegen hätte, dass jemand mit Essen rumpanscht. Kein Problem. Aber oft ist damit der Humor auch schon am Ende. Aber hier ist es mal gelungen. Der Evilmadscientist erklärt in seinem Blog auch genau, was er alles verwendet hat, um so ein leckeres, voll bestücktes Mainboard auszurüsten. Tipp: Haribo spielt eine zentrale Rolle. (via neatorama)