Traumberuf Scream Queen

Ashley Peldon hat einen Beruf, von dem viele nur träumen können: Sie ist Schrei-Darstellerin. In Paranormal Activity, Free Guy, Scream und vielen anderen Holly-woodproduktionen übernimmt sie das Schreien für Schauspielerinnen. Das ist sinnvoll, weil durch ungeübtes Schreien die Stimme zumindest vorübergehend beschädigt werden kann (Heiserkeit etc). Mrs. Peldon ist also eine akustische Stuntwoman. Ich finde, solche Kreativberufe sollten mehr Aufmerksamkeit erhalten. guardian

Der Couchkartoffelpersönlichkeitstest

Wenn man zuviel Zeit hat. So im Lockdown. Diesen Test fand ich unterhaltsam: Erst sich selber einschätzen, dann Charaktere aus den Lieblingsfilmen/Serien. Dann als Ergebnis eine Übereinstimmung kriegen. In meinem Fall: Hoban Washburne (Firefly + Serenity). Klar wollen wir alle immer die Helden sein, die Jon Snows, und nicht die Tyrion Lannisters. Aber dazu bringen wir nicht immer den nötigen Bierernst auf, oder? Wie isses bei euch? openpsychometrics, via mefi, kottke

Müssen Computer uns sagen, wo Frauen benachteiligt werden?

Und müssen sie uns erst vorrechnen, dass diese Einstellung eine Menge Geld kostet? Google hat testweise seine selbstlernenden Neuronalen Netze ins Kino geschickt (bildlich gesprochen) und die jeweils umsatzstärksten Filme der Jahren 2014-16 angucken lassen. Um dann harte Zahlen zu liefern, wieviele Männer und Frauen da jeweils zu sehen waren, und wieviel Sprechzeit alle hatten. Die Ergebnisse waren… ebenso erwartbar wie ernüchternd. Zum einen hatten die Filme mit weiblichen Hauptdarstellerinnen 16 % mehr Umsatz an der Kinokasse als solche mit männlichen. Hidden Figures (Unerkannte Heldinnen, siehe pic) lag ganz vorne. Trotzdem gab’s für Frauen in den prämierten Movies nur ein Drittel Bild- und noch etwas weniger Sprechzeit. Warum ist das wichtig? Weil Filme eine wichtige kulturelle Prägung vermitteln. Vorbilder zeigen. Anregungen für die Heranwachsenden (und nicht nur die) vermitteln. Sonst wird das nichts mit der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Wär schade drum, nicht? google

Marilyn Manson, Auftragsmörder

Da! Jetzt schliesst sich der Kreis. Videogames sind keine mit dabei, aber man kann nicht alles haben. Oder, eigentlich schon, aber eben nicht alles auf einmal. Marilyn Manson jedenfalls spielt im kommenden, sehr amerikanischen Kindheits-, Schuld- und Sühne-Drama „Let me make you a Martyr“ den Auftragskiller. Weird kucken konnte er ja schon vorher. rolling stone

Ex Machina: Turingtest mit dem Flirtbot

Alex Garland (28 Days Later, Sunshine) bringt uns nächstes Jahr (10.4.15) seinen neuen Film Ex Machina. Ein Firmenchefgenie lädt seinen Mitarbeiter des Monats zu sich auf die Hochgebirgsvilla mit angeschlossenem Geheimlabor ein, um ihm Ava vorzustellen, einen weiblichen Robot mit erheblich mehr Tricks am Start als unter Humanoiden üblich. Klingt gut, vor allem durch den 28-days-cred. io9

Die Wahrheit über Nostradamus

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Die elende, unglückliche Republik, wird durch die neue Obrigkeit zerstört… (1. Centurie, 61. Vers)

Generationen haben sich darüber den Kopf zerbrochen, was dieser Nostradamus eigentlich wirklich gemeint hat. Jetzt hat Enthüllungsjournalist Mark Strauss herausgefunden, worum es in den Weissagungen des Apothekers Michel de Nostredame aus Saint-Rémy-de-Provence geht. Dass wir da nicht früher drauf gekommen sind! Jetzt gilt es, die nächsten 3 Star-Wars-Filme zu entschlüsseln, bevor sie ins Kino kommen. Weitere enthüllte Weisheiten auf io9.

Arya Stark ist wie Darth Vader. Nur anders

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In einem Interview mit Hollywood Access differenzierte die Game-Of-Thrones-Jungschauspielerin Maisie Williams zwischen der von ihr dargestellten Arya Stark und jener anderen klassischen Figur der Popkultur mit einer eher emotional komplexen Biografie: Darth Vader. In beiden Fällen wird der anfängliche jugendliche Idealismus durch äussere Einflüsse massiv bedroht. Aber. „Arya Stark ist wie Darth Vader. Nur anders“ weiterlesen

Hansel und Gretel of the Dead

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Das Märchen in der Hollywood-Steampunk-Actionversion bekommt einen zweiten Teil, wie ich euch nicht verschweigen möchte. Wer den ersten Teil nicht gesehn hat: Nicht traurig sein, war nur eine reichlich alberne Hexenjagd mit Lederklamotten und Steampunkschiessprügeln, allerdings und mit extra Ketchup geschrieben und inszeniert von „Død snø“-Regisseur Tommy Wirkola. Bonus: Es spielt teilweise in meiner geliebten (und verschlafenen) Heimatstadt, mit dem grossen Peter Stormare in der Rolle des Augsburger Amtsrichters. Soviel Meta. Demnächst in ihrem Kino Internet. scifinow