27 Jahre später: Elite Dangerous

Im Januar ’90 hatte ich meinen ersten PC gekauft, einen Atari 1040 ST, und wenig später wollte ich Games haben, weil der kleine Bildschirm (ich hatte 2 davon, einen schwarzweissen und einen weniger scharfen mit 16 Farben) so aufregende Geschichten erzählen konnte. Eines der ersten Games, auf eine Zeitungsannonce hin erworben (1990 gabs ja noch kein Internet), war Frontier Elite II. Eingelöste Träume meiner Kindheit, ja, aber irgendwie unspielbar, mit 3-4 Frames pro Sekunde. Fünf Jahre später hab ichs damit nochmal versucht, dann auf einem DOS-Rechner mit für das Game selbst geskripteter Startdiskette und langen Nächten voller Explosionen, wenn das mühsam erkämpfte Raumschiff wieder und wieder an der sich ständig drehenden Raumstations-Luftschleuse zerschellte. Sowas hält man dann aber nicht lange durch, und wenn das Weltall in noch so schönen 16 Farben glitzert. Mittlerweile (wie in „Dezember 2014“) kam die modernisierte Fassung nach einer erfolgreichen Kickstarterkampagne als Elite Dangerous raus, mit beachtlichem kommerziellem Erfolg. Weiterlesen

Spielestudio lädt eigenes Spiel auf Pirate Bay, für Leute ohne Geld

Acid Wizard Studio, die Entwickler des gerade erschienenen Horror-Games Darkwood, haben nach eigenen Angaben ihr neues Game, das auf Steam oder GoG gerade 13€99 kostet, DRMfrei und ohne Einschränkungen auf die Pirate Bay hochgeladen. Damit handelt es sich hier um einen eindeutig legalen Torrent, falls das jemand wissen möchte. Die Devs nennen dafür zwei Gründe: Weiterlesen

Alles, was ich fürs Leben brauche, habe ich in Games gelernt

Caroline Dy und Dante Gagelonia (alias Draw Write Play) erklären uns hier in kurzen Sätzen, wie das mit dem Leveln im RL funktioniert. via neatorama

Wie man das Youtube-Copyright-Regime hackt

Gamesjournalist Jim Sterling vom womöglich weltbesten Gamingblog Rock Paper Shotgun hat sein Vlog The Jimquisition genutzt, um das nervige Youtube-Copyright-Regime zu hacken. Auf der weltgrössten Videoplattform ist es nämlich für Konzerne sehr leicht, mit dem Copyright-Argument Videos und deren Werbeeinnahmen für sich zu beanspruchen. Im Fall eines Gaming-Vlogs ist es nahezu unmöglich, über Spiele zu berichten, ohne dass deren Rechteinhaber auch das Vid kapern und Ads dazuschalten. Fies. Jim umgeht aber die lästigen davorgeschalteten Advertisements damit, dass er mehrere Copyrightkonzerne gegeneinander ausspielt. Er zeigt nicht nur mehrere Games unterschiedliche Hersteller, sondern spielt im Intro auch noch einen Popsong an, so dass die widerstreitenden Copyrightanspüche der beteiligten Konzerne seinen scharfzüngigen Videobeitrag werbefrei halten. Ok – er selber hat auch keine Einnahmen aus seiner Arbeit, aber das sollten wir als Bewohner eines kapitalistischen Staatenbundes inzwischen gewöhnt sein. In the meantime: Cheers für Jim, dem Copyrighthelden des Tages! via kotaku

Master of Orion, demnächst mit Luke Skywalker

Und Freddy Kruger. Und vielen anderen Popkulturstars. Das derzeit vom Spieledistributor Wargaming entwickelte Master of Orion (IV) bringt die Sprechstimmen unter anderem von Mark Hammill (Star Wars), Alan Tudyk (Firefly), Robert Englund (Nicghtmaree on Elm Street) und vielen anderen. Bonus: Das Video zeigt kurze Sequenzen aus dem kommenden Weltraum-4X. polygon

Duschen mit dem Papa

Der „Shower With Your Dad Simulator 2015“ ist ab sofort für 99 Cent auf Steam zu haben. Es geht darum, unter mehreren Vater-Sohn-Paaren dafür zu sorgen, dass der Kleine nicht beim falschen Vater landet. Weil das… unangebracht wäre. Von marbenx. Garantiert 8bit. via mefi

Sex, Soziologie und Videospiele

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Das US-Forschungsinstitut Quantric Foundry beschäftigt sich ausschliesslich mit Nutzern von Computer- und Videospielen und ihrem Verhalten. In einer aktuellen Veröffentlichung beschäftigen sich die Gründer Nick Yee und Nicolas Ducheneaut mit Geschlechterunterschieden im Gaming. Dazu sind eine Vielzahl an Gerüchten und Mythen im Umlauf, die sich allerdings bei einer statistischen Auswertung von über 100.000 Studienteilnehmern schnell verflüchtigen sollten. Bei einer Gegenüberstellung der Bewertung von 12 Motivationen durch männliche und weibliche Gamer fällt zunächst auf, dass für Frauen eher Design, Phantasie und Erreichen von vollständigen Lösungen im Vordergrund zu stehen scheinen, während nach Eigenangaben Männer eher zerstören, entdecken und planen wollen – die grössten Geschlechter­unterschiede scheint es bei Wettbewerb und Heraus­forderungen zu geben (pic mitte). Weiterlesen