Warum Cannabisgenuss noch nicht erlaubt ist

prescription

Ashley C. Bradford und W. David Bradford von der University of Georgia in Athens, haben einmal zusammengerechnet, was die Legalisierung von Marijuana/Cannabis in den verschiedenen US-Bundesstaaten bewirkt hat: Pro Arzt werden jährlich über 4000 Schmerztabletten weniger verschrieben. Das bedeutetet Milliardenverluste für die Pharmakonzerne bei allgemeiner Legalisierung von Cannabis, nicht wahr? Deswegen bemühen sich diese Unternehmen, Hanf weiter in der Illegalität zu halten. Bezahlt wird das ganze von den Bürgern, mit Tablettenabhängigkeit im legalen und Gefängnisstrafen im illegalen Fall. Und das alles bei einer Substanz, die zwar Schmerzen und psychische Belastungen vermindert, dabei aber nur ungefähr so gefährlich ist wie Buttermilch. healthaffairs, washington post (um den Artikel zu lesen, müsst ihr nur eine frei erfundene Emailadresse angeben)

Killer Mike vs. Bernie Sanders

Der US-Rapper Killer Mike aus Atlanta, Georgia (wahrscheinlich eine der lang­weiligsten Millionenstädte der Welt, ich war da mal, es war ernüchternd) führt ein sechsteiliges Interview mit Bernie Sanders, dem demokratischen Präsident­schafts­kandidaten und langjährigen parteilosen Abgeordneten und Senator des kanadischsten US-Bundesstaates, Vermont. Zitat Sanders: „I got into politics because i don’t give a damn!“ Ausserdem sagt Sanders sehr, sehr viele richtige Dinge, die auch auf die Politik in Deutschland zutreffen.

Killer Mike erklärt das Problem mit der Demokratie

Rap-Musiker Killer Mike (oben ein Vid/Album von ’12) will in seinem Heimat-Bundesstaat Georgia (eine übel rassistische Gegend) als Abgeordneter kandidieren. Er sagt: Wahlen gehen oft enttäuschend aus, und die Hoffnung der Leute verschwindet, weil das Ergebnis schlecht war. („A lot of times elections are lost and the hope of the public is lost because they don’t turn out.“) Folge: Sie gehen nicht mehr wählen. Und die Anderen gewinnen nächstesmal noch leichter. Weiterlesen

USA: Werbung wichtiger als Bäume

billboard usa

Im südlichen US-Bundesstat Georgia existiert seit zwei Jahre ein Gesetz, dass es den Betreiber der etwa 16.000 registrierten Plakatwände erlaubt, Bäume fällen zu lassen, um freie Sicht von der Strasse auf die gezeigte Werbung zu garantieren. Auf öffentlichem oder privatem Grund, und in einer Entfernung von bis zu 150 Metern. Weiterlesen