Pirate Bay wird grün, Warner geht pleite, Grooveshark bezahlt Musiker

Kulturgeschäftsmodelle des frühen 21sten Jahrhunderts: Internet-Musikstreamingplattform Grooveshark, die in Deutschland wegen der Gema nicht mehr sendet, gibt den Künstlern jetzt das Recht zur Moderation ihrer von Nutzern hochgeladenen Musik und setzt auf jede Seite einen Flattr-Buttton, damit die Urheber Geld bekommen. Weiterlesen

Grooveshark: So gehts trotzdem

Die neuste Blamage der GEMA ist das Aufgeben des (nach Youtube) zweit­beliebtesten Radiosenders unserer Tage, Grooveshark. Anders als die Google-Tochter kann sich der rhythmische Hai nicht gegen den juristischen Druck der Composer-Mafia wehren und übergab deswegen die Flagge an simfy. Aber: Mit etwas tricksen gehts trotzdem. Und der Trick ist nicht mal illegal, sondern derselbe, den auch die von repressiven Regimes Ver­folgten aller (mehr oder weniger totalitärer) Länder anwenden: Weiterlesen

Copyright ist das, was wir sagen (Update Juli 11)

Überraschung: Die alleinerziehende Mutter Jammie Thomas aus dem US-Bundesstaat Minnesota muss jetzt doch nicht 1,5 Millionen, sondern nur 54.000 US-Dollar Entschädigung an die Musikmultis für den Tausch von knapp 2 Dutzend Popsongs auf Kazaa (kennt das noch jemand?) bezahlen. Das Gericht hat es sich anders überlegt. Schön. Trotzdem stelle ich die Frage, warum Jammie überhaupt etwas bezahlen soll, da ja mehrfache Studien ergeben haben, Filesharing verursacht keinerlei wirtschaftlichen Schaden. Darum geht es ja wohl auch nicht. Weiterlesen