Wo der Tod erst Bedeutung bringt, in der Galaxis der Pixel

Ich kenne wenig entspannenderes, als in No Man‘s Sky über immer neue unentdeckte Planeten zu fliegen, zur typischen Ambient-Prog-Rock-Soundkulisse des Games. Nicht mal das Herumfahren auf unerforschten Monden zu Klaviersonaten in Elite Dangerous kommt da ran. Entsprechend hab ich in den letzten Jahren über 750 Spielstunden aufgesammelt, und einige Veränderungen durch grössere Patches erlebt. Ja, aber wird das nicht langweilig, immer nur so rumfliegen? Nein, und das obwohl ich inzwischen neue Pilotenkarrieren in der Space Opera von Hello Games ohne Main Quest, Artemis, ohne Anomalie (diese grosse Raumstation, die alles einfacher macht), und damit ohne grosse Homebase mit Zusatzquests, aber dafür im härtesten Spielmodus beginne: Permadeath*.

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No Man’s Sky: Welcher Planet ist das gerade?

Als vor einem Jahr inmitten eines bedeutenden Hypes No Man’s Sky (für PS4&PC) rauskam, erlebte die glamourgewohnte Welt des Electronic Entertainment einen ihrer seltenen grossen Duke-Nukem-Momente: Das wegen seiner versprochenen, coolen Features heiss erwartete Game hielt fast nichts ein und hatte ausser zahlreichen Bugs und dem Anstarren seltsamer Tiere auf seltsamen Planeten kaum etwas zu bieten. Trotz Gerichtsverfahren und Todesdrohungen arbeiteten die Entwickler Hello Games aber weiter und lieferten Patches und Updates. Der verfrühte, unfertige Release fand übrigens wegen der vertraglichen Verpflichtung mit dem Playstation-Imperium Sony statt, wie wir heute wissen. Mit der kürzlich erschienenen Version 1.3 „Atlas Rising“ fiel das Echo dann so gut aus, dass ich den Steam-Sale für 26 € riskierte. Nein, ich bin nicht enttäuscht. Im Gegenteil. „No Man’s Sky: Welcher Planet ist das gerade?“ weiterlesen