Das Geheimnis von Hitlers Erfolg

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Wie konnte dieser Wahnsinnige so viel Erfolg haben? So grosse Zahlen von Menschen begeistern? Und trotz einer von ihm initiierten korrupten, dysfunktionalen Diktatur einen so entschlossenen Krieg führen? Die Antwort dürfte komplex sein, aber einen wichtigen Punkt hat der deutsche Autor Norman Ohler vor einiger Zeit in seinem Buch „Der totale Rausch“ beschrieben: Hitler und seine Schergen, bis hinunter zu Wehrmachtssturmspitzen, dosierten sich eine eiserne Selbst­über­schätzung mit Hilfe von vielen Millionen Tabletten Crystal Meth. Damals hiess das Zeug noch Pervitin und war zunächst rezeptfrei erhältlich. Das fortgesetzte Speed­schlucken liess es ab 1941 ausserdem notwendig erscheinen, den chemie­gesteuerten Führer mit Leibarztinjektionen von Eukodal auf den Beinen zu halten, einer Heroinvariante. Was kann da schon schiefgehen? Eine andere Begründungs­lage für die erbitterte Rundumschlacht des Dritten Reiches gegen alles Nicht-Deutsche skizziert der ziemlich unerschrockene Journalist Jürgen Busche (siehe „Habermas-Kontroverse“) aktuell im „Freitag“. Weiterlesen

Heroin aus dem Hobbykeller

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Die Gentechnik hat uns Berge von Produkten beschert, die wir gar nicht bestellt hatten, jetzt auch noch das: Heroin kann (nach einer ungefähr siebenjährigen Foschungsphase) vollständig mit Hilfe gentechnisch modofizierter Hefe aus Zucker hergestellt werden. Im Prinzip genügt dazu dasselbe Equipment, dass du dir (legal) besorgst, um in deinem Keller oder deiner Garage Bier zu brauen. Weiterlesen

Afghanistan, Opiumlieferland Nummer Eins

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Seit der Besetzung Afghanistans durch die USA und ihre Verbündeten im Jahr 2001 ist der Opiumanbau explodiert. Heute werden dort auf 2000 km² Schlafmohnpflanzen zur Opiumgewinnung und Heroinherstellung angebaut, das entspricht der Grösse des Saarlands. Während der Herrschaft der Taliban war die Opiumproduktion fast auf Null zurückgegangen (s.oben). Weiterlesen

Alkohol: Schlimmer als Ecstasy und LSD

091030davidnuttDer oberste Drogenbeauftragte der britischen Regierung, Professor David Nutt, fordert ein Umdenken beim Umgang mit legalen und illegalen Drogen.

Er findet, Alkohol sei beinahe so gefährlich wie Heroin, Kokain, Barbiturate, Methadon und befände sich damit auf Rang fünf der Drogen mit den grössten Gesundheitsrisiken.

Tabak/Nikotin verortet der Pharmakologe auf Platz Neun und damit vor Cannabis, LSD oder Ecstasy.

Schon vor einigen Monaten hatte der Experte für Aufregung gesorgt, Weiterlesen