Der russische Bär und der ukrainische Legostein

Der polnische Illustrator Paweł Jońca hat dieses hoffnungsvolle Bild geschaffen, in welchem der mächtige russische Bär gleich auf einen munteren blaugelben, ukrainischen Legostein tritt. Autsch. Das Werk könnt ihr nach einer Spende in beliebiger Höhe (die in vollem Umfang via Polska Akcja Humanitarna in die Ukraine geht) als 50×70 cm Poster (Jpeg, 200dpi) downloaden, zum selbst ausdrucken. via kottke

Chris Reccardi und das Surfen auf dem Zeichenbrett

Christopher Reccardi hat nicht nur Ren&Stimpy gemacht und bei zahllosen Ani­ma­tionsfilmen und -serien mitgewirkt, sondern auch Musik produziert und das Surfbrett bedient, bis er jetzt im zarten Alter von 54 auf dem Board vor Ventura, Kalifornien einen Herzinfarkt nicht überlebte. Goodspeed, Chris. Die Werk bleibt und atmet so viel Midcentury-Modern-Unbeschwertheit, wie man sich im frühen 21sten nur wünschen kann. Danke, Alter. „Chris Reccardi und das Surfen auf dem Zeichenbrett“ weiterlesen

Aus weiblicher Sicht

Die kanadische Designerin Ghazaleh Rastgar gestaltet Illustrationen und Animated Gifs (s. unten), die unsere Welt und ihre Problemzonen (viele davon entlang der Genderunterschiede) wie Sex, Liebe, Selbstbestimmung aus Sicht einer Frau zeigen. Für einfache, in der Vorstadt geborene Jungs wie mich beeindruckend. „Aus weiblicher Sicht“ weiterlesen

Pause an der westafrikanischen Rohstoffzone

Ronan Le Fur (DoFresh) aus Rennes, France, arbeitet als Illustrator für Videogames und andere moderne Medien. Das Bild hier ist aus einer Welt der nahen Zukunft, in der alle industriellen Ressourcen verbraucht sind, ausser an wenigen Stellen wie der westafrikanischen Küste. Wo sich die Bewohner mit umgebauten Booten und Flugzeugen gegen den Rohstoffdiebstahl wehren. Im Moment haben sie Pause.
dofresh via concept ships, pic anklicken: 1800*818

Die neuen A-Wing, U-Wing und X-Wing

Der alte A-Wing sieht einfach bescheuert aus, ich glaube, da sind wir uns einig. Wie ein albernes Sportcoupe ohne Räder. Zum Glück gibt es auf der alten Erde Illu­stratoren wie Andrew Hodgson, Adam Kop oder Isaac Hannaford, deren Fantasie galaxienweit reicht. Was uns ermuntern sollte, gegen das dunkle Imperium zu kämpfen. Wann immer wir es in der Alltagsgegenwart antreffen. „Die neuen A-Wing, U-Wing und X-Wing“ weiterlesen

The Electric State

Das Buch „The Electric State“ vom schwedischen Ausnåhme-Illustrator Simon Stålenhag (hier und hier auf 11k2) wird von Russo Brothers (Captain America, Avengers etc) verfilmt, der Deål ist trocken, Andy Muschietti (It/Es) macht wohl Regie. Die Story von einem Mädchen, das mit seinem Spielroboter und einer Pumpgun durch ein von gigantischen Robots zertråmpeltes, ländliches Flyover America in einer Parållelwelt des Jahres 1997 wandert, gibt zumindest vom Sujet einiges her. Verkacken kånn man’s trotzdem. Mal sehen bzw. her damit. Oben der Trailer zum Buch, nicht zum Film. deadline

Make America Live Again!

Der Chicagoer Grafiker Mitch O’Connell ist (verständlicherweise) glühender Fan von Carpenters „They Live“ und nutzte seine Begeisterung für ein paar gelungene Trump-Horror-Mashups sowie Veranstaltungen mit Filmen und Party zum Thema. Nur: Kein einziger Plakatwandvermieter (Billboards) der USA hatte die Eier, um seine „Make America Great Again“ Poster zeigen. Er musste dazu erst nach Mexico fahren. Die waren dann cool genug. Viva Mexico! „Make America Live Again!“ weiterlesen

Kreuzritter vs. Ältere Götter

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Robert Altbauer lebt im österreichischen Salzburg und fertigt nicht nur Karten für Role Playing Games und Fantasybedarf an, sondern wirkt auch als gewissenhafter Chronist von blutigen Gefechten zwischen Kreuzrittern (oder ihren muselmanischen Kollegen) und Scheusalen aus der Lovecraft’schen Horrorfauna. Stilecht mit mittelhochdeutschen Bechreibungen. „Kreuzritter vs. Ältere Götter“ weiterlesen

Arthur Szyk, Anti-Nazi-Karikaturist extraordinaire

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Am 3. Juni 1894, also morgen, vor 120 Jahren, wurde Arthur Szyk im polnischen Lodz geboren. Yay, was für ein grossartiger Karikaturist! Klar hatte er als Sohn gutbürgerlicher jüdischer Eltern das Glück, in Paris und Krakau Kunst studieren zu können. Andererseits hatte er aus dem selben Grund (und wegen seiner Karikaturen) ab 1939 keine andere Wahl mehr, als nach Nordamerika zu fliehen, während Teile seiner Familie in deutschen KZs ermordet wurden. „Arthur Szyk, Anti-Nazi-Karikaturist extraordinaire“ weiterlesen