Michelle Wolf, neue Superheldin des US-Journalismus

Erste Stimmen forden bereits „Michelle Wolf 2020“, also eine Kandidatur als US-Präsi­dentin. Allerdings glaube ich nicht, dass das Land reif ist für so eine Frau: Intelligent, unterhaltsam, energisch, furchtlos und schwarz. Auf dem alljährlichen „White House correspondents’ dinner“ versammeln sich die Spitzenleute der US-Medien und hören zu, wie jemand aus der ersten Reihe der US-Comedians Witze auf Kosten des Präsidenten reisst. Diesmal war es Michelle Wolf, die Witze über den zum zweiten mal leeren Stuhl des aktuellen, rückgratlosen Präsidenten riss, und sie verhalf an diesem Abend des 28. April der USA zu einem Böhmermann-Moment. Weiterlesen

Die GEZ ist unser bester Freund, irgendwie

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Wir alle kennen den Moment, in dem wir die GEZ zu hassen lernen. Beinahe. Was für eine Unverschämtheit, denken wir uns, ganze 17 Euro 30 jeden Monat, und wofür? Für die langweiligen Volksmusikabende, die Hollywoodfilme aus dem letzten Jahrhundert und die lustlosen Krimis an Wochenendabenden? Und, hey, wir bekommen ja auch massive Unterstützung für diese Position, unzählige Blogs und sogar Leitmedien wie der Focus und die Augsburger Allgemeine bestärken unsere wachsende Überzeugung, die GEZ wäre das Schlimmste, das uns zu Lebzeiten passiert ist. Ähm… Moment… Weiterlesen

Die fehlenden Antworten der AfD

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Nicht der ganzen AfD (doch, eigentlich auch), sondern im konkreten Fall der Parteisprecherin Petry. Der erfahrene britische Journalist Tim Sebastian stellt Fragen für die Beitragsreihe „Conflict Zone“ der Deutschen Welle, auf die es anscheinend keine Antwort gibt. Man erhält hier (zum wiederholten Mal) den Eindruck, dass die AfD ausschliesslich heisse Luft und simple Provokationen produziert, aber keine belastbaren Standpunkte hat. Natürlich ist es eine zusätzliche Hürde, in englischer Sprache interviewt zu werden, aber das Ergebnis ist ausgesprochen enthüllend. Seht es euch selbst an.

Die NASA sagt den Zusammenbruch unserer Zivilisation voraus? Natürlich nicht!

Nafeez Ahmed

Viele von euch haben die Aufregung um die „NASA-Studie“ mitbekommen, die das Ende der Welt (wie wir sie kennen) voraussagen würde. Tut sie natürlich nicht. Weder, noch. Die Geschichte deckt nur das allgemeine latente Bedürfnis nach anhaltender Dystopie ab.

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Die Wahrheit über Blogs

Jetzt wisst ihrs. Kein Rumgetue. (via noisetosignal)

Blogger sind die neuen Journalisten

091013guardianDie grosse britische Tageszeitung The Guardian hat ein Stellenangebot für Blogger online: Wer lokale News in Wort, Bild, Video, Audio liefern kann, darf sich bewerben Weiterlesen

Die Blogger-Ethik

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Wie ticken Blogger? Welche kollektiven Werte haben sie? Unterscheiden sie sich von den old-school Journalisten? Wissenschaftler an der Nanyang Technological University Singapore haben 1224 Blogger befragt, davon etwa 900 mit persönlichen, und über Weiterlesen

So funktioniert investigatives Bloggen

090330ariana-huffingtonAus der Reihe: Tageszeitungen, und ihr dahinschmelzender Vorsprung. Die in Athen (Griechenland) geborene US-Jornalistin Arianna Huffington (siehe Pic) gründete vor knapp vier Jahren das politische Blog „The Huffington Post“. Unter Web-2.0-Experten (was auch immer das sein soll) wird der Wert der Onlinepublikation jetzt auf 100 Millionen US-Dollar geschätzt.

Winziger Nachteil des beliebten, wenn auch in den USA als „liberal“ (dort ein schlimmes Schimpfwort, sorry, Guido) angesehenen Blogs Weiterlesen