Das Grauen aus der Teetasse

Anthony Hicks lebt unweit der US-Pazifikküste, am vielfingrigen Puget Sund, südlich von Seattle. Er selbst sagt, er sei vom Film „20.000 Leagues Under The Sea“ nach dem Buch von Jules Verne inspiriert worden, ein ganzes Kuriositätenkabinett zu schaffen und auf Etsy der staunenden Öffentlichkeit anzubieten. Seine zweifellos im Steampunk-Genre angesiedelte Phantasie nährt sich aber mehr aus dunklen, Lovecraft’schen Quellen und lässt tentakelspreizende Kreaturen in Teetassen und Einweckgläsern wohnen. Die eine oder andere, messingglänzende Todesstrahlen­pistole rundet das Bild ab. Die Einzelstücke kommen für je knapp 100 dunkle und blasphemische Euro plus Versand ins Haus. Weiterlesen

Johannes Kepler, Raumschiff in Serienfertigung

090718atvDas europäische automatische Versorgungsmodul ATV geht nach dem ersten erfolgreichen Einsatz 2008 unter dem Namen „Jules Verne“ (siehe 11k2)in Serie. Derzeit wird ein neues ATV Weiterlesen

Satellitensegel, für den letzten Flug

090505ideasEin bekanntes Problem: Der Erdorbit ist inzwischen derartig voller Trümmer, ausgebrannter Raketenstufen, toter Satelliten, dass jeden Moment schlimme Kollisionen passieren können.

Wie sorgt man also dafür, dass ungenutzter Weltraumschrott wieder absinkt und in der Atmosphäre verglüht? Beim Jules Verne Raumtransporter, der Routineflüge zur ISS durchführt (siehe 11k2), wird die oberste Raketenstufe nach dem Abtrennen der Nutzlast durch ein letztes Zünden des Antriebs in Richtung Mutterplanet zurückgelenkt; ein kostspieliges Verfahren.

Jetzt haben französische Forscher eine auf den ersten Blick verblüffende Lösung entwickelt: Segel. Nach dem Ende der Nutzungszeit, Weiterlesen