South Of The Circle

Peter Hamilton ist Klimaforscher, hat aber das Pech, in der Ära der Kalten Kriegs zu leben, in der alles nach Ost und West eingeteilt wird. Das Interaktive-Film-Game South Of The Circle erzählt seinen Überlebenskampf nach einem Flugzeugabsturz in der Antarkis, und erklärt vieles daran mit seinen Erinnerungen an seine Kindheit, die Cambridge-Universität und seine Freundin. Die Dialogoptionen bestehen eher aus Emotionen als aus Sätzen, die vom Spieler ausgewählten Reaktionen beeinflussen den Spielverlauf aber wenig, an manchen Stellen ist es ein Point-And-Click-Adventure, und der Protagonist will hier und da durch gefährliche Situationen gesteuert werden. Die Story ist spannend und einfühlsam erzählt und voller Rätsel, das Ende allerdings abrupt und ernüchternd. Ich hab mir das Game gestern gekauft, weil mir die Grafik so gut gefallen hat, und das Setting auf dem Südpolkontinent. Abschlussnote: Fünf von fünf Schneeflocken, allerdings einen Pinguin-Fussabdruck Abzug wegen des zu schnell erzählten Endes. Im Ganzen ein wundervolles, relaxtes Game für einen oder zwei Abende.

CIA: Folterzentrale und Kunstmäzen

Neue Erkenntnisse über die Central Intelligence Agency, den kalten Krieg und die Entwicklung der modernen Kunst in der Nachkriegszeit: Seit der Gründung im Jahr 1947 hatte die CIA ein Propaganda Assets Inventory, um Medien zu beeinflussen und einen kulturellen Krieg gegen die böse Sowjetunion zu führen. „CIA: Folterzentrale und Kunstmäzen“ weiterlesen