Warum wir die CO2-Steuer brauchen, wie in anderen Ländern

Wir messen inzwischen CO2-Werte in der Atmosphäre, die höher sind als jemals in der Geschichte unserer Spezies (grosszügig gerechnet 3 Millionen Jahre). Ja, natürlich hatten wir schon mehr CO2 als derzeit, aber damals lag der Meeresspiegel auch 25 Meter höher. Also keine Hafenstädte und Küstengebiete, wie wie sie heute kennen. Deswegen wäre es eine gute Idee, weniger CO2 zu produzieren. Was wir aber nicht tun werden, so global, wenn es weiter so billig ist. Also her mit der CO2-Steuer. Ja, aber, belastet das nicht die kleinen Leute, treibt das nicht jedermann und seine Oma in den Ruin? Nein. In der Schweiz wird das seit Jahren erfolgreich praktiziert, in mehreren kanadischen Bundesstaaten auch. Und zwar so, dass auf Benzin eine zusätzliche Stewuer erhoben wird und die Einnahmen pauschal an Haushalte wieder ausgezahlt werden. Egal, wieviel CO2 dieser abgibt. Was natürlich Leute belohnt, die mit dem Fahrrad oder ÖPNV unterwegs sind, und andere, die auf das Auto angewiesen sind, nicht zusätzlich belastet. Sondern nur Leute, die wirklich viel herumfahren, täglich fliegen, oder Zement herstellen. Ok, dann brauchen wir das jetzt auch. Oben das passende John Oliver Vid, via kottke.

Always Moving

Voivod, die alten kanadischen Hexenmeister sind zurück. Schön, dass sie noch in unserer Dimension leben. Gestern kam das neue Video oben. Thrash-Metal ist es ja nun keiner mehr, und für Math-Metal ist es zu abgeklärt. Aber die häufig wech­seln­den Minor-Akkorde sind geblieben.

Wie man in Kanada Bären vertreibt

Eben. Geht doch. Wir können von Kanada noch viel lernen. via mefi

Kanada legalisiert Cannabis, in einem Jahr

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In einer Rede vor der Hauptversammlung der Vereinten Nationen am gestrigen Mittwoch kündigte die kanadische Gesundheitsministerin Dr. Jane Philpott an, dass Kanada in einem Jahr Cannabis legalisieren werde. Um, wie sie ausführte, die Jugend zu schützen und das organisierte Verbrechen zurückzudrängen. Sie fügte hinzu, man können das Problem nicht durch Verhaftungen lösen, sondern müsse einen Weg finden, der die Menschenrechte achtet und sich an einer wissen­schaft­lichen Basis orientiert. Ich verlange von unserer Regierung ein entsprechendes Vorgehen. Wenn das ausbleibt: Im Herbst 17 sind Bundestagswahlen, und ihr alle wisst, welche Parteien wie zur Legalisierung stehen. thestar, pic Dave Kalmbach cc by sa

Metalbands und der korrekte Umgang mit Maskulinismus

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Die kanadische Stadt Fredericton, nicht weit von der Atlantikküste gelegen, ist um eine Metalband ärmer. Und zwar weil der Sänger von Siegebreaker, Dale Lyons, Ende März auf Facebook einen längeren Rant über „modernen Feminismus“ ver­öffentlichte, einschliesslich der Zusammenfassung, dieser sei das „Krebsgeschwür der Menschheit“ (“The Cancer of Mankind”), wobei Dale in einem Erklärtext ausführt, dass er mit „mankind“ explizit die männliche Hälfte unserer Spezies meint. Unmittelbare Folge: Weiterlesen

Wie man in Kanada Refugees empfängt

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Ok, das ist einfach mal gut gelaufen. In Kanada, ähnlich wie Deutschland eines der reichsten Länder der Erde, nimmt man seine Verantwortung als zivilisierte Nation wahr und beherbergt syrische Heimatvertriebene. Weil es zu weit zum laufen ist, dürfen die Syrer einfliegen und werden zunächst in einem Hotel in Vancouver untergebracht. In dem gleichzeitig eine Furry-Convention stattfindet. Ihr könnt euch denken, dass die syrischen Kinder sich besonders willkommen gefühlt haben. Weiterlesen

All hail the Grindmother

Die kanadische Metal-Band Corrupt Leaders hat ein Seitenprojekt, mit der 67-jährigen Mutter eines Bandmitglieds als Sängerin: The Grindmother. Ich sagte schon an anderer Stelle: Jeder Mensch sollte Musik machen. Und ich sagte auch: Metal ist durch nichts zu ersetzen. ocweekly