Kirchen zu Skatehallen

Eine der besten Verwendungsmöglichkeiten für ein Kirchengebäude ever kann man im spanischen, oder eigentlich baskischen Llanera besichtigen: Skater und Sprayer machten aus dem Tempel für den Kult um einen angeblich Untoten einen für die Lebensfreude und den Rollsport. Grundsätzlich denke ich, dass Religion etwas privates ist. Jeder Mensch hat also das Recht, eine Religion zu haben, aber kein Mensch hat das Recht, seine Religion anderen aufzuzwingen. Und Gebäude der Religionsausübung sollten bei nicht ausreichend nachgewiesenem Bedarf, in der Gegend von mindestens 25 % täglicher Auslastung der vorhandenen Zuschauerplätze, in die Allmende übergehen, also den gemeinschaftlich vom Volk verwalteten Besitz. So in etwa wie Ozeane oder Beethovensymphonien. juxtapoz

USA: Steuern auch für Kirchen

Sen_Chambers

Nein. Nicht die ganzen USA. Nur ein kleines gallisches Dorf… lassen wir das. Ernie Chambers (pic) ist Senator (Independent) im Bundesstaats-Parlament von Nebraska (sozusagen im Landtag) gilt als mega-unbequem (und deswegen mega-beliebt) und hat einen Gesetzes-Entwurf eingebracht, wonach Kirchen (allgemein religiöse Organisationen) der steuerbefreite (gemeinnützige) Status entzogen werden soll. Weiterlesen

Ab wann ist es Zensur?

Der Schweriner Karikaturist Mario Lars hat diese launige Zeichnung zu biblischen Basisthemen veröffentlicht, die bei den Veranstaltern der Caricatura so gut ankam, dass sie als Plakatmotiv ausgewählt wurde.  Wenig überraschend fordern Vertreter sämtlicher christlicher Kirchen, das Plakat zu entfernen. Weiterlesen

Organisierte Aufklärung und Vernunft

Da ich zu meiner eigenen Verwunderung mitten im 21sten Jahrhundert gehäuft Diskussionen über Religion und Kirchen führen muss, möchte ich hier meine grundsätzlichen Standpunkte dazu veröffentlichen.

– Die verfassungs­mässig garantierte Freiheit der Weltanschauung ist unbedingt zu schützen. Das heisst, jeder soll glauben was er will, auch wenn ich das im Einzelnen noch so blöd finde. Weiterlesen