Wie man erfolgreich mit durchgedrehten Kindern spricht

Yeah. Letzter Schultag. Mission accomplished. Das waren 11 extrem gefüllte Monate als Schulbegleiter an einer lokalen Grundschule. Was ich gelernt habe: 1 Wenn man hypermotorische, aggressive Kinder fragt, was das Problem ist und wie man ihnen helfen kann, kriegt man meistens (nicht immer) schlüssige Antworten. 2 Kleine Fäuste sind ein wichtiges Kommunikationsmittel, die darf man nicht verbieten, und die kleinen blauen Flecken davon sind bald wieder weg. 3 In den ersten Monaten an der Schule dachte ich, ich hätte einen völlig neuen Lebensabschnitt betreten, nach Abschnitten als Musiker, Tontechniker, IT-Journalist, Politiker jetzt eben Schul­be­gleiter, also etwas sozialpädagogisches. Nein. Ich mach seit 30 Jahren dasselbe: Kommunikation. Deswegen klappt das inzwischen auch ganz gut. Tatsächlich hab ich so gut wie alle Probleme mit Kommunikation gelöst, mit Empathie. Nachdem der kindliche Wutanfall vorbei war. Manchmal mit Festhalten, damit das Rumpelstilzchen nicht sich oder andere verletzt (Erste Regel: Es darf kein Blut fliessen). 4 Die Grundschullehrerinnen (sind meist Frauen) haben meinen vollen Respekt. Was für ein Höllenjob, was für ein Enthusiasmus, was für eine Liebe zur Erziehung. Ich könnte diesen Job nicht machen. Aber den Job, den ich in den letzten 11 Monaten gemacht hab, den mach ich ab September wieder, dann an einer Mittelschule. Auch wenn ich mit der Gage meinen Lebensunterhalt nicht decken kann, aber der Job macht Sinn, und er macht mich glücklich. Beispielbild pixabay cc0

Firechat: Mobil chatten, und der Staat liest nicht mit

firechat

Im aktuellen HongKonger Frühling wird verstärkt die Android- und iOS-App Firechat eingesetzt, die P2P-Kommunikationsverbindungen zwischen Smartphones aufbaut. Die Protestierenden können so untereinander verschlüsselte Nachrichten austauschen, ohne dafür zentrale, für Spionage anfällige Mobilfunk-Infrastruktur zu benötigen. Weiterlesen

Universelle Ablehnungsgesten des frühen 21sten Jahrhunderts

cabrochico, via fffound, geekleetist

Wer lügt, stirbt

Wir leben in einer neuen Ordnung, sagt der alte Design-Recke Richard Seymour. Unsere Kommunikation hat sich durch die Entwicklung der Technik radikal verändert, jeder spricht wieder mit jedem, wie damals im Mittelalter. Weiterlesen

Zweiter April, zurück in die Realität

Meine April-Geschichte von gestern war mir nach relativ kurzem Nachdenken eingefallen: Es ist einfach die Antithese zu meinem realen Leben. Angereichert um die Behauptung, ich wäre bereits eine Femto-Internet-Celebrity und könnte daher einen April Fools Joke über das Ende dieses Blogs machen. Weiterlesen

Die Haut hört mit

Linguisten an der University of British Columbia in Vancouver fanden heraus, dass nicht nur das Auge, sondern auch die Haut des Menschen an der sprachlichen Kommunikation beteiligt ist. Im persönlichen Gespräch wird die Sprachverständlichkeit also nicht nur dadurch erhöht, dass wir unserem Gesprächspartner beim Sprechen zusehen und so seine Laute klarer entziffern können. Auch die verhältnismässig leichte Druckwelle, die beim Aussprechen von Explosivlauten wie P, T oder K entsteht, wird von uns wahrgenommen; hier allerdings über die Haut. Weiterlesen