Wenn du etwas nicht verstehst, suche auf Youtube danach

Luca Rossi, If You Don’t Understand Something Search For It On YouTube, 2017, via wemakemoneynotart

Kunst mit Pizza

Jonpaul Douglass aus Los Angeles, Kalifornien, wirft Pizzas in die Gegend, foto­grafiert das Ergebnis und nennt das Kunst. Nur: Ist das wirklich Kunst? Nein. Mehr eine Popkulturversion davon. Im Gegenteil: Wenn irgendwas gefällig aussieht, kann man davon ausgehen, dass es keine Kunst ist. Trotzdem: Weiterlesen

Der Fall der Waffel, als Film und Tshirt

Zum Video „Waffle falling over“ gibt es auch das passende Tshirt (unten). Ich bin sehr froh, dass es Leute gibt, die Kunst nicht auf, sondern mit Youtube herstellen. Weiterlesen

Kunst ist in Steueroasen am schönsten

Der Luxembourg Freeport ist eine geschmackvoll eingerichtete Lagerhalle auf dem Gelände des Luxembourg Airport, eröffnet von einem Schweizer Geschäftsmann, der ähnliche Anlagen bereits anderswo betreibt. Das Geschäftsmodell: Du kaufst einen Kunstgegenstand und lagerst ihn dort diskret ein. Wertsteigerung ist garantiert, der Verkauf findet in eigenen Showrooms auf dem Gelände statt, ebenfalls hoch-diskret und wiederum garantiert ohne Steuerfahnder: Der Freeport hat ex-territoriale Rechte. Kunst wird so zum Anlageobjekt und gleichzeitig zum Steuersparmodell. Dabei steht die besondere Diskretion natürlich jedermann offen: Für nur fünf- bis zwölftausend Schleifen Monatsmiete sind deine Wertsachen endlich deine Privatsache. Steuern bezahlen ist eindeutig etwas für Proleten wie uns, nicht wahr? Showroom-Pic oben vom Freeport, unten ein Erklärvideo von Half As Interesting. Weiterlesen

Alles ist besser mit Senf

Die künstlerisch wertvolle Website Squirting Mustard zeigt nicht weniger als 47 Anleitungsvideos zu fachgerechten Anwendung von Senf bei Alltagsgegenständen. via blört

Ken Flewellyn: Stay Gold

Der kalifornische Maler Ken Flewellyn verbindet die Genres Hip Hop, Ölmalerei und klassisches Japan zu ziemlich gelungener Pop-Art. Weiterlesen

Ben Frost ist nicht tot

Ich bin sehr glücklich darüber, dass Pop Art doch nicht tot ist. Weil sie einen wert­vollen Kommentar zur Assimilation unserer Kultur durch den Kapitalismus bildet. Letzterer, für die zögerlicheren Denker (was ja keine Schande ist) unter meinen Lesern, ist nicht dasselbe wie Wirtschaft, sondern ein Missbrauch davon. Ben Frost hatte vor einigen Jahren eine Ausstellungsreihe mit dem Titel „Ben Frost Is Dead“. Jetzt hat er eine Serie von Illustrationen aus dem popkulturellen Zusammenhang (zB Comics) auf Fastfood-Papptüten gemalt. Was ebenfalls einen grossartigen Kommentar liefert. Bonus: Adolf Simpson und Mickey Pharma. Weiterlesen