Die Robo-Burger-Kalypse hat begonnen

„Creator“ (Schöpfer) heisst sehr passend ein Restaurant, das gerade in San Francisco öffnet. Obwohl darin noch Menschen arbeiten, etwa um die Bestellung aufzunehmen, werden die Burger direkt und nach den Wünschen der Kunden zubereitet – von einer automatisierten Burger-Produktions-Anlage. Ein Burger-Bot. Der so billig produziert, das die Fleischbrötchen für 6 USD verkauft werden können (in San Fran!) und die Angestellten trotzdem 16 pro Stunde bekommen. Wir sehen: Weiterlesen

Google und die freundliche Robokalypse am Telefon

Der weisse Internetriese hat vorgestern „Duplex“ vorgestellt, eine „künstliche Intelligenz“, die telefonieren kann, etwa, um Termine für die oder den Smart­phone­besitzer/in klar zu machen. In beiden Soundbeispielen ruft die Duplex-App mit einer menschlich klingenden Stimme an (oben beim Frisör, unten im Restaurant), verwendet typisch menschliche Füllwörter und Satzmeldodien, erkennt, was am anderen Ende der Leitung gesagt wird und trägt anschliessend den Termin selbsttätig in den Kalender ein. Weiterlesen

Bier, nächstes Opfer der Robokalypse

Nicht weil funkensprühende Megabots stahlzähnefletschend alle Fässer des flüssigen Goldes zerhacken würden, sondern weil die dänische Grossbrauerei Carlsberg (der viertgrösste Laden dieser Art weltweit) gerade Sesoren entwickelt hat, die Bier schmecken können, und zusammen mit Microsoft (ausgerechnet) eine viele Millionen Euro teure künstliche Intelligenz programmiert, die in Zukunft ohne lästige und zeitvergeudende Menschen Biersorten entwickeln kann. Die dann von Robotern gebraut werden. Schreiben wir also Bierbrauer mit auf die Liste der Berufe, die es in 25 Jahren nicht mehr gibt. Prost. via fastcompany, pic Matan Segev cc0

Wenn Skynet dein nächstes Date klarmacht

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Nicht exakt Skynet aus dem kurzweiligen Schwarzenegger-Film, sondern eine KI (oder ein neuronales Netzwerk), das in spätestens fünf Jahren in die führende Dating-App Tinder integriert sein soll. Wie der Firmenchef und Mitgründer Sean Rad (oben im Pic) auf der Techkonference Start-Up Grind erklärte, soll in wenigen Jahren Tinder auf Zuruf ein potentielles Date raussuchen, und dann auch gleich Ort und Zeit eines Treffens am selben Abend, weil die App dann ja Hobbies und Musik­geschmack ihrer Nutzer kennt und diese besser kombinieren kann, als das noch heute per langweiliger Datenbankabfrage möglich ist: Weiterlesen

Robokalypse Now: Als nächstes werden Bürojobs weg-automatisiert

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Der japanische Versicherungskonzern Fukoku Mutual Life Insurance hat das IBM Watson Explorer System für künstliche Intelligenz und Analysen in seinen Büros installiert, um die „Produktivität“ um 30 % zu erhöhen. Dabei soll die Software Krankenberichte lesen, um einzuschätzen, welche Behandlungen als wirtschaftlich oder sinnvoll emfohlen werden sollen. Im Klartext: Fukoku kann 30 % seiner Mitarbeiter feuern, und medizinische Entscheidungen werden künftig von einem Computer getroffen. Die Installationskosten von circa 1,6 Millionen Euro werden sich schon im zweiten Jahr amortisiert haben. Gut, danach kann man ja die nächsten 30% Jobs automatisieren. via techdirt, pic montage aus terminator + „Office cubicles in Gulf Worldwide Sales & Marketing Team“ MarkJaysonAranda cc by sa

In 30 Jahren gibt es keine Arbeit mehr

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Oder fast keine. Weil dann Künstliche Intelligenz alle normalen Aufgaben erfüllen kann. Das sagt Moshe Vardi, Professor für Computer­wissen­schaften an der Rice University, einer forschungsintensiven, privaten US-Elite-Uni. Im Jahr 2045 (da wäre ich gerade mal 85) wird es nach seinem Forschungsstand so gut wie keine Arbeit mehr für Menschen geben. Weder mechanische, produktive, noch administrative. Weiterlesen

Robots lernen, in Rudeln zu jagen

Schlechteste Idee, ever: Wissenschaftler der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne sowie der Universität Lausanne arbeiten an künstlicher Schwarmintelligenz: Roboter lernen ohne menschliche Hilfe, sich in Gruppen zu organisieren, anderen Robotern zu helfen, wenn ein gemeinsames Interesse besteht, und in der Gruppe gemeinsam auf Beutezug zu gehen. Weiterlesen