Covid-19 und die Langzeitschäden

Wie die Universität von Leicester nach Zahlen des britischen Office for National Statistics (ONS) aktuell veröffentlichte, sind in Britannien in der ersten Covid-Welle im Frühjahr 2020 insgesamt 47,780 Personen aus britischen Krankenhäusern als von Covid geheilt entlassen worden. Davon kamen 29,4 % (über 14.000) also drei von zehn „Geheilten“ innerhalb von 140 Tagen wieder ins Hospital, 12,3 % (fast 6000) der Entlassenen starben. Berichtet werden u.a. Schäden an Herz, Nieren. Leber und neue Varianten von Diabetes. Bislang wurde der Gesundheitszustand von entlassenen Patienten im UK nur maximal 28 Tage lang aufgezeichnet, das wird sich jetzt wohl ändern. Nachdem bisher schon zahlreiche Einzelfälle dieser Art berichtet wurden, ist dies die erste grosse Studie zum Thema Langzeitschäden durch Covid-19. Was bedeutet das für uns? Weiterlesen

Tränengas muss verboten werden

Tränengas ist der Sammelbegriff für mehrere Stoffe, die allesamt nach internationalem Recht für Kriegseinsatz verboten sind. Selbst in Abwehrmitteln gegen Bären und andere Raubtiere findet sich nur ein Zehntel bis ein Drittel der Konzentration, die üblicherweise von ziviler Polizei eingesetzt wird. Langzeitschäden und Folgen für Frauen, Kinder, Vorerkrankte sind nicht erforscht. Reizkampfstoffe dieser Art wurden nur an jungen, gesunden Männern im Militärdienst getestet und anschliessend als nicht-tödlich klassifiziert. Der Science-Tuber Michael Aranda erklärt das Problem hier sehr schön. Und: Tränengas muss verboten werden