Zu sexy für die Kirche

Dieses eigentlich nicht sehr originelle Axe-Werbevideo (jetzt fallen schon Engel auf das Teenie-Deo rein, ja klar doch) wurde in Südafrika von der zuständigen Behörde verboten. Weil sich ein TV-Zuschauer beschwert hatte, dass die Vorstellung, Engel würden aus fleischlichen Gründen vom Himmel fallen, nicht mit seinem christlichen Glauben vereinbar wäre. Das ist das Problem mit den Moral-, Jugend- und Leitkulturschützer: Sie zwingen ihre eigenen Standards der gesamten Bevölkerung auf, eine demokratische Kontrolle findet nicht statt. Ist hierzulande genauso. dvorak

Dürfen Frauen Burqas tragen?

Um das unterhaltsamen Hot-Pants-Protestvideo weiter unten entwickelt sich grade eine Diskussion mit den üblichen Argumenten drin. Eins vorneweg: Das ist eine der fiestesten Diskussionen, die wir durch den Zusammenprall von Alt-Islam (der moderne ist anders..), christlicher Leitkultur (ein Heissluftbegriff, wird aber verwendet) und aufgeklärter Vernunft (also das, was hier in Europa vor circa 200 Jahren den christlichen Fundamentalismus abgelöst hat) auf den Teller kriegen. Weiterlesen

US-Leitkultur: Verkehrspolizei stellt Tickets für schlechtes Englisch aus

Dallas, Texas: In 39 Fällen haben örtliche Polizeibeamte in der drittgrössten Stadt des Lone Star State Bussgelder wegen ungenügender Englischkenntnisse verhängt. Die Sache flog auf, als eine spanische Muttersprachlerin nach einem flotten Abbiegemanöver aufgehalten und Weiterlesen

Texas: Abgeordnete fordert Asiaten auf, sich einfachere Namen zuzulegen

090410brownIrgendwie ist Texas wie Bayern, und München wie Houston, und Austin wie Augsburg. Nur gibt es weniger Spieleentwickler in Augsburg, und alles ist ein wenig grüner im BRD-Süden.

Die Story: Die CSU… Republican Landtagsabgeordnete Betty Brown fände es auch auf Nachfrage richtig, wenn sich asiatische Neu-Bürger endlich einfachere Familiennamen suchen würden. Solche, die Amerikaner Weiterlesen

Das Wetter muss deutsch bleiben!

081204christian_posseltAnlässlich der Debatten um den komplett verblödeten CDU-Vorschlag, die Sprache „deutsch“ im Grundgesetz festzuschreiben, liefert die Linkspartei bzw. deren Pressesprecher Christian Posselt einen exzellenten, spass-guerilla-orientierten Gegenvorschlag.

Man fordert linkerseits, den Artikel 22 (4) des Grundgesetzes um folgenden Satz zu bereichern: „Das Wetter in der Bundesrepublik ist deutsch, wo es auch her kommt.“ Jawohl! (via)