Warum ist Beirut wirklich explodiert?

Am Spätnachmittag des 4. August 2020 explodierten im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut bis zu 2750 Tonnen Ammoniumnitrat, töteten über 200 Menschen, verletzten über 6000 und verwüsteten die Stadt. Eine Viertelmillion Einwohner sind jetzt obdachlos. Wie das internationale, von Aussen- und Entwicklungshilfeministerien sowie Stiftungen finanzierte Recherchenetzwerk „Organized Crime and Corruption Reporting Project“ (OCCRP) jetzt berichtet, steht hinter der Katastrophe ein Dickicht aus Waffenschmuggel, Briefkastenfirmen und gefälschten Schiffspapieren. Weiterlesen

Bienenstöcke der Grossstadt

Urban Hives ist ein Designprojekt von Nathalie Harb, das Gärten und Bienenstöcke auf die Flachdächer von Carports und Garagen bringt. Wirkt leicht umsetzbar und ökologisch schlüssig: Bienen leben in der Grossstadt viel gesünder als auf dem flachen Land, weil so gut wie keine Agrargifte in die metropolitanen Strassen­schluchten gesprüht werden. Die hier abgebildeten Hives stehen übrigens in Beirut. Weiterlesen

Für die Freiheit: Je suis Mia

Mia-Khalifa

Mia Khalifa lebt noch, hat aber bereits Todesdrohungen erhalten. Weil sie aus dem Libanon stammt und beruflich erfolgreich ist: Das Erwachsenen-Unterhaltungs-Portal Pornhub erklärte die 21jährige nach nur dreimonatiger Branchenerfahrung zur Nummer Eins. Wenn Miss Khalifa gerne als Pornoschauspielerin arbeiten möchte, ist das ihre Sache. Kein Grund für Todesdrohungen. Selbst wenn sie den Anfang der libanesischen Nationalhymne „Koullouna lil-watan, lil’oula lil-‘alam…“ auf die Haut tätowiert trägt. Aber Moment, stecken dahinter nicht etwa die selben islamistischen Extremisten, die in Frankreich gerade 17 und in Syrien hunderttausende Menschen ermordet haben? Weiterlesen