6500 Refugees an einem Tag gerettet

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Die italienische Küstenwache hat gestern, unterstützt von EU-Schiffen, 6500 Refugees aus dem Mittelmeer zwischen Libyen und Italien gerettet. Das ist die gute Nachricht. Und vorgestern waren es 1100. Die schlechte: 2700 sind allein in diesem Jahr bei dem Versuch, nach Europa zu fliehen, ertrunken. 105.000 haben es seit Jahresanfang mit dem Boot nach Italien geschafft. Die Schutzsuchenden kommen vorwiegend aus Eritrea und Somalia, zwei gescheiterten ostafrikanischen Nationen. Nachdem dort Bürgerkrieg und Hunger herrscht, werden wohl weiter Verzweifelte versuchen, in Europa zu überleben. Alternativ könnte die EU ja auch etwas dafür tun, um die Verhältnisse in diesen Ländern zu verbessern. via tagesschau, beispielbild Irish Defence Forces cc by

Twitter zieht in den Krieg

Nato-Sprecher Wing Commander Mike Bracken erklärte gegenüber der Presse, man würde zur Bestimmung von Bombardierungszielen auch lokale, libysche Twitternachrichten nutzen. War klar, oder? guardian via dvice

Libyen. Was passiert jetzt?

visualculture via thisisnthappiness, pic Muir Vidler

Libyen, die Nato und das Ende des arabischen Frühlings

Es ist soweit, die Nato bombardiert, mit offiziellem UN-Auftrag, seit Tagen die Flugplätze, Truppen und Nachschublager Gaddafis. Die Rebellen können sich damit wieder erfolgreich wehren, und der Nachschub aus Ägypten kann anrollen. Aber: Weiterlesen

Libyen: Propaganda und ihr Gegenteil

Das staatliche libyische Fernsehen meldet aufsehenerregende Erfolge der Gaddafi-Truppen gegen die Aufständischen und ein zügiges Vorrücken in die demokratische befreiten Gebiete. Weiterlesen

Muammar al-Gaddafi Superstar

Der israelische Journalist und Musiker Noy Alooshe editierte aus Gaddafis Durchhalterede und der HipHopnummer “Hey Baby” von den Herren Pitbull und T-Pain diesen erstklassigen Dancehit: „Zenga Zenga“, was auf arabisch so viel heisst wie „Strasse für Strasse“ und andeutet, wie Gaddafi die Herrschaft in Libyen zurückgewinnen will. In der arabischen Welt stösst das Video, obwohl oder gerade weil es von einem Israeli stammt, auf breite Zustimmung. nytimes

Guten Morgen, Tripoli

Die libysche Hauptstadt ist mittlerweile eine Insel der Diktatur in einem Land, das friedlich gegen Unterdrückung und Ausbeutung revoltiert hat. Die Armee hat in weiten Teilen des nordafrikanischen Landes die Seite gewechselt und unterstützt jetzt die Aufständischen. Die Welt wartet jetzt ungeduldig darauf, dass Gaddafi aufgibt. Weiterlesen

Libyen: Al-Qaeda ist schuld

In einem Telefongespräch mit dem libyschen Fernsehen erklärte Muammar Qaddafi, Osama Bin Laden und die Al-Qaeda seien Schuld an der Revolte gegen ihn. Weiterlesen