Steuerflucht in VW-Qualität

Wie der Spon international aktuell berichtet, hat unser lieber VW-Konzern im zentraleuropäischen, bequem mit dem Auto erreichbaren Steuerparadies Luxembourg ein Netz an Briefkastenfirmen aufgebaut, die für insgesamt 17 Milliarden Euro gut sind. Mit insgesamt 5 (fünf) Mitarbeitern. Zum Vergleich: Davon könnten wir 10 oder mehr Jahre alle Schutzsuchenden in unserem Land (Syrer, Iraker, Eritreer, etc) prima versorgen, und dazu noch Schweigegeld an Sultan Erdogan drauflegen. Und das ist nur einer unserer Konzerne. Was haben die anderen auf der für das Finanzamt unerreichbar hohen Kante? pic Andreas Praefcke cc by

Luxembourg will das Weltall privatisieren

Die Steueroase Luxembourg unternimmt gerade Anstrengungen, sich auch ausser­halb der Erde als globale Geldwaschanlage und Profitdunkelkammer zu etablieren. Nachdem das Luxemparlament im Juli an internationalen vereinbarungen vorbei ein Gesetz verabschiedete, das allem im Land gemeldeten Firmen Souveränität über etwaige ausserirdische Rohstoffe (etwa aus Asteroiden) zusichert, bereist das Luxem­prinzenpaar Grossherzog Guillaume mit Gattin Stéphanie gerade die Scheich­tümer und Tigerstaaten unseres Planeten, um auch im Sonnensystem Gewinne zu privatisieren und die entstehenden Kosten zu sozialisieren. Weil das hier unten so gut funktioniert hat. Näheres: guardian, pic deepspaceindustries