US-Historiker: Trump spielt nach den Regeln von Adolf Hitler

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Der US-Historiker Ron Rosenbaum schrieb am vergangenen Sonntag auf Los Angeles Review of Books, er habe den schon vor der Wahl von mancher Seite aufgestellten Vergleich Trumps mit Hitler nicht gelten lassen wollen, um das unermessliche Verbrechen des NS-Regimes und seiner Millionen von Untertützer nicht zu relativieren. Allerdings musste er, wie er nun bekannte, nach Amtsbeginn des US-Präsidenten Nummer 45 anerkennen, dass Trump genau das tut, was in „Mein Kampf“ aufgeschrieben und von Hitler in der Jahren vor seiner barbarischen Diktatur selbst umgesetzt hatte. Hitlers Methode, so Rosenbaum, war es, solange zu lügen, bis keiner mehr widersprach. Weiterlesen

Adolf Hitler, die Bayerische Staatsregierung und das Urheberrecht

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Es ist 2015, das Jahr, in dem wir keine Ferien auf dem Mond oder dem Meeresboden machen können, wie uns das vor 50 Jahren versprochen wurde. Statt dessen tragen wir ein brieftaschengrossen flaches Gerät bei uns, mit dem wir von überall aus alle Bücher, Filme, Zeitungen der Welt ansehen und mit jedem anderen, der ebenfalls so ein Gerät dabei hat, sprechen oder Nachrichten austauschen können. Weltweit. Und alles, was wir mit diesen Geräten machen, wird von Geheimdiensten kontrolliert und aufgezeichnet. Eine seltsame Zukunft haben wir uns da zurecht gezimmert.

Mit dem Jahr 2015 endet ausserdem, wie sich manche unter uns erinnern, der nach internationalen Verträgen 70 Jahre über den Tod des Autors hinausreichende urheberrechtliche Schutz einer ursprünglich 1925 veröffentlichten, etwas wirren Propagandaschrift namens „Mein Kampf“. Ab 2016 dürfte also jeder das Pamphlet nachdrucken und verkaufen – zumindest, was das Urheberrecht betrifft. Weiterlesen