Meltdown und Spectre: Alles wird noch schlimmer

Die erste Welle an Bugfixes und Patches zu den extremen Sicher­heits­lücken in modernen Computerprozessoren – Stichworte Meltdown, Spectre – ist raus. Wie man vor wenigen aus der unabhängigen Presse erfahren musste (vor allem aus dem britischen Register), hatte vor allem Prozessormarktführer Intel, und in einem ge­ringeren Umfang auch die anderen Halbleiterimperien (AMD, Nvidia, ARM) ele­mentare Sicher­heits­bedenken beiseite gewischt, damit die Chips schneller laufen. Die Löcher im Zaun waren über ein halbes Jahr lang unbewacht, Daten von fast allen PCs und Servern konnten mit überschaubarem Aufwand gestohlen werden. Weiterlesen

Nicht alle Computer sind unsicher durch Meltdown und Spectre

Der grosse Hardware-Skandal von 2018 (eigentlich von 1995 bis 2018) entfaltet sich weiter. Die ersten Massenklagen gegen Intel rollen bereits an, sie beziehen sich auf den Leistungsverlust durch die anstehenden zusätzlichen Software-Sicherheits­massnahmen, die verhindern sollen, dass die Fehlkonstruktion moderner Prozessoren von bösen Hackern all zu leicht ausgenutzt werden kann. Der Skandal wird noch grösser dadurch, dass Chip-Hersteller Intel schon im Juni 17 von diesem grundlegenden Problem erfahren hatte, wegen der Veröffentlichung von Konkurrenzprodukten aber die Klappe hielt und so die Datensicherheit von Privatpersonen, Unternehmen und Behörden aufs Spiel setzte. Klar: Weiterlesen