Plastik: 8,3 Milliarden Tonnen

Ein Berg aus 16.600 heutigen Supertankern, kleingemahlen in Stückchen und über die Erde und die Ozeane verstreut, wo sie von Tieren aller Grössen versehentlich gegessen werden. Oder oder 822.000 Eiffeltürme, aus Plastik, kleingemahlen. oder eine Milliarde massive Plastikelefanten in Lebensgrösse. Seit Beginn der Plastik­massenproduktion in den 1950ern sind etwa 8,3 Milliarden Tonnen davon hergestellt wurden, die teilweise hunderte von Jahren brauchen, um vollständig zersetzt zu werden. Weiterlesen

Das Hemd des verlorenen Paradises

Nachdem inzwischen in allen Speisefischen und „Meeresfrüchten“ aus dem Ozean Mikroplastik zu finden ist (ich mag inzwischen gar keine Meeresfische mehr essen), weil so gut wie alles Plastik, das wir verwenden und wegwerfen, irgendwann als zerriebene Krümel im Meer schwimmt (nachdem es zuvor durch noch jede Menge Vögel, Schildkröten, Meeressäuger umgebracht hat), hat Corona zusammen mit Parley for the Oceans ein Hawaii-Hemd entwerfen und anfertigen lassen. Mit Darstellungen von Plastikabfällen drauf. 69 USD. Ausverkauft. Anders gesagt: Wenn wir nicht wollen, dass unsere Ozeanfauna ausstirbt, müssen wir aufhören, Plastik zu verbrauchen. Röhrchen in Raumsonden sind manchmal ne gute Idee, aber Einmal-Einkaufstüten auf keinen Fall. Anfang letzten Jahres schwommen 165 Millionen Tonnen Plastik im Ozean, heute sind es mehr, im Jahr 2050 (is ja schon bald) wird im Meer genau soviel Plastik treiben wie alle Fische zusammen. via boingboing

Mineralwasserflaschen enthalten Mikroplastik

Mikroplastik, also mikroskopisch kleine Bruchstücke von Plastikmüll und Konsum­artikeln wie Kosmetik und Mikrofaserkleidung, schwimmt mittlerweile so dicht im Ozean, dass alle Speisefische die gesundheitlich bedenklichen Teilchen enthalten. Und auch im Mineralwasser wurde der Mikroabfall von Professorin Sherri Mason und ihrem Team an der State University of New York gefunden. Weiterlesen

Meersalz enthält Plastik

Ein internationales Team aus Frankreich, Malaysia und Britannien hat in einer Untersuchung nachgewiesen, dass Meersalz inzwischen fast immer signifikante Mengen von Mikroplastik enthält. Von 17 untersuchten Proben aus acht verschiedenen Herkunftsländern war nur eine frei davon. Weiterlesen

Mikroplastik in unseren Flüssen

Greenpeace ist mit dem Boot durch unsere Flüsse gefahren und hat rausgefischt, was drin schwimmt. Unter anderem jede Menge Mikroplastik. Problem: Das Zeug wird erst über Jahrhunderte oder Jahrtausende abgebaut, Fische und andere Wassertiere essen es, und wir essen dann die Fische. Und das Plastik. Die Bemühungen der Umweltschutzorganisationen haben mittlerweile dazu geführt, dass Zahnpasta praktisch plastikfrei geworden ist. Anders ist es bei Körperpflege und Kosmetika: Da ist so gut wie immer Kunststoff drin. Ein Teil des Plastikmülls kommt auch bei starkem Regen in die Flüsse, wenn Wegggeworfenes eingeschwemmt wird. Wir sollten anfangen, Altplastik wie Gift zu behandeln. Etwas, das man sorgfältig behandeln muss. Und am besten so wenig wie möglich benutzt. Hier ist nochmal die Produkteliste (PDF) vom Bund Naturschutz, damit wir wissen, was wir nicht kaufen möchten.

Die Nummer Eins in Mikroplastik

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Mikroplastik: Diese Produkte nicht kaufen

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Mikroplastik gehört zu den bescheuertsten Erfindungen ever: Weil es billiger ist als Steinmehl oder Kokosschrot (etc) mischen Hersteller von Hygiene- und Kosmetikartikeln winzige Plastikkügelchen in Zahnpasta, Schampoo, Cremes. Die nicht selten giftigen Plastikteile sollen positive Produkteigenschaften erzeugen, dürfen aber auf keinen Fall in den Körper gelangen (etwa durch verschlucken). Weiterlesen