Amulette gegen die Robokalypse: 11pixeli

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Die Designerin Andreea Strete aus der zentralrumänischen Stadt (a.k.a. transsyl­vanischen) Cluj-Napoca fertigt unter dem Pseudonym 11pixeli winzige Roboterchen aus den Bauteilen obsoleter Elektronik, giesst sie in Kunstharz und verkauft die niedlichen Teile als Schmuck auf ihrem Etsy-Shop. Mich erinnern die netten Accessoires schon sehr an Amulette, an ein nicht-rationales (was ja nicht schlecht sein muss) Annähern an die subjektive Unbegreiflichkeit der aktuellen Informations­revolution, in welcher Roboter und neuronale Netze unseren Lebensraum voll­ständig durchdringen. „Amulette gegen die Robokalypse: 11pixeli“ weiterlesen

Borderlands-Cosplay-Jeans, jetzt für alle

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Clemontine aus dem westfranzösischen Nantes betreibt den Etsy-Shop Deja Neuf Heures und verkauft dort unter anderem Jeans in handbearbeitetem Cell-Shade-Aussehen. Eben so wie in Borderlands. Oder in unzähligen Comics. Vorrätig ist gerade ein Exemplar, Damengrösse 34, für 105 Euro, aber man kann sicher mit ihr reden. „Borderlands-Cosplay-Jeans, jetzt für alle“ weiterlesen

The ‚1984‘ stealth fashion collection

Das britische Modelabel The Affair hat eine neue Kollektion aufgelegt, inspiriert von George Orwells 1984. In die Textilteile integriert sind Un-Pockets. Elektromagnetisch abgeschirmte Taschen, um das dort hinein gesteckte Smartphone aus dem Netz zu knipsen, bis man es wieder herausholt. Für die Post-Snowden-Generation, läuft gerade als Kickstarter. Ja, natürlich kann man sich so einen Faraday-Beutel selber machen. Das ist aber nicht der Punkt. Der ist: Es ist fashionable. Stylisch. Und immer noch nicht verboten. (Das wird aber noch kommen). the affair via io9

Todesbüstenhalter: Männerhass oder Modeversagen?

Ich tippe auf die zweite Begründung für die Existenz dieses todschicken Stachel-BHs. Like Punk never happened jedenfalls. Kann laut Anbieter übrigens beliebig kombiniert werden. Die Langversion unten geht dann nicht mehr mit Flauschpullover, sondern nur noch mit Kettenhemd, aber das hat ja auch seinen Reiz. „Todesbüstenhalter: Männerhass oder Modeversagen?“ weiterlesen

Mode aus der Nichtwelt

„Console to Closet“ ist ein Blog voller Mädchenklamotten (das mit den Jungssachen dauert nach Eigenangaben wohl noch), die von Figuren in Videospielen inspiriert wurden. Also assoziative Zusammenstellungen von unterschiedlichen Textilien und Accessoires, die mir allesamt nicht besonders gefallen. Ich mag ja sowohl Videogames als auch hübsche Frauen, aber die gezeigten Sets finde ich weder geschmackvoll noch aufregend. Trotzdem ist Console to Closet ein ernst zu nehmender Beitrag zur Gegenwartskultur, und sollte keine Ausnahme bleiben. mefi