Glyphosat-Nachfolger Dicamba ist mindestens so gefährlich

Unabhängige Experten von der University of Missouri warnen in einer aktuellen Studie vor der Verwendung des bereits bekannten Monsanto-Pflanzen­ver­nicht­ungs­mittels Dicamba. Nachdem das als allgemein giftig eingestufte Glyphosat (Round-Up) nicht mehr gegen alle Kräuter wirkt, versucht der US-Agrarchemiekonzern (u.a. Agent Orange) den selben Trick bei einer anderen Chemikalie anzuwenden: Weiterlesen

Monsanto Home Of The Future

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So schön ist die neue Welt heute nicht mehr. Ich halte das aber nicht für einen Verlust. via thevaultoftheatomicspaceage

Glyphosat: Gleichzeitig krebserregend und ungefährlich

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Die Diskussion um die Gefährlichkeit des Monsanto-Breitbandherbizids Glyphosat, das in neuen Studien als krebserregend bezeichnet wird, fand in einem fran­zösischen TV-Interview mit dem Lobbyisten Dr. Patrick Moore einen neuen Höhepunkt. Nachdem er auf Canal+ vor laufender Kamera beteuert hatte, wie ungefährlich das Zeug sei, lehnte er das Angebot des Moderators, ein Glas davon zu trinken, mit den Worten ab: Weiterlesen

Monsanto und die Musikindustrie

Die US-Rapperin/Poetin Dessa beschreibt sehr schön die Arbeitsweise des heutigen Musikbiz am Beispiel der Lebensmittelimperialisten Monsanto: Saatgut und Musik werden nicht mehr verkauft, sondern nur noch zum beschränkten Gebrauch “lizensiert”. Weiterlesen

Trennung von Staat und Wirtschaft

Nicht nur die von Staat und Kirche: Die selben Leute arbeiten abwechselnd für Konzerne und die Regierung. Ist hierzulande und in der EU genauso, nur noch nicht so schön bunt visualisiert. Im konkreten Fall: Hillary Clinton, juristische Beraterin für Gen-Monopol-Konzern Monsanto. techdirt

Neue Studie: Missgeburten durch Monsanto Roundup

Eine gerade veröffentlichte Studie einer international besetzten Forschergruppe kommt zum Schluss, dass den Aufsichtsbehörden in Amerika und Europa sehr wohl seit 30 Jahren bekannt ist, dass durch die Verwendung des Herbizids Roundup des US-Chemiekonzerns Monsanto Fehl- und Missgeburten bei Menschen hervorgerufen werden können. Hier ist der vollständige Text auf Scribd. huffpost, pic

USA: Gericht verbietet genmodifizierte Zuckerrüben

Federal District Judge Jeffrey S. White befand, dass die Freigabe der von Monsanto angebotenen, herbizidresistenten („Monsanto Round-Up“) Zuckerrübe durch das US-Landwirtwirtschaftsministerium ohne vorherige ausreichende Prüfung der Risiken ungesetzlich war. Die Monsato-Rübe stellt heute in den USA bereits 95% der Rübenzuckerproduktion, aber im nächsten Jahr darf sie nicht mehr angebaut werden, was die US-Zuckerindustrie in ziemliche Schwierigkeiten bringt. Tja. (via ibtimes) (pic Andrew Hill cc by sa)

USA: 86 Prozent der wilden Rapspflanzen enthalten künstliche Gene

Soviel zur Sicherheit von gentechnisch modifizierten Pflanzen: Eine Untersuchung wilder Rapspflanzen durch Wissenschaftler der University of Arkansas ergab, dass ganze 86 % davon bereits technisch veränderte Gene enthalten. Weiterlesen

Neue Studie: Organschäden durch Monsanto-Genmais

Die französischen Wissenschaftler Joël Spiroux de Vendômois, François Roullier, Dominique Cellier und Gilles-Eric Séralini haben heute ihre neue Studie „A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health“  zu Nebenwirkungen der Gen-Mais-Sorten NK 603, MON 810 und MON 863 vorgelegt. Im 90tägigen Laborversuch mit Ratten traten signifikante Organschäden, vor allem an Leber und Nieren auf. Nachzulesen im International Journal of Biological Sciences.

Bauern gegen Patent auf Schweine

090415_401px-pig_usda01c0116Der US-Konzern Monsanto versucht es wieder: Obwohl in der EU Patente auf Tiere eigentlich verboten sind, erhielt der Konzern vom Europäischen Patentamt in München das Patent „EP 1651777“, inzwischen verwaltet von der US-Firma Newsham Choice Genetics aus St. Louis.

Inhalt ist ein Testverfahren zur Prüfung der Zuchteignung bei Schweinen. Klingt unverdächtig, könnte aber weitreichende Folgen haben, weil das Ergebnis des patentierten Testverfahrens, nämlich die besonders gesunden Schweine, dann auch geschützt Weiterlesen