Nacktscanner wirkungslos, Sprengstoff unsichtbar

Die vielerorts für massive Steuergeldbudgets angeschafften Geschlechtsteilescanner unterschiedlicher Hersteller lassen sich nach Erkenntnissen von Leon Kaufman und Joseph W. Carlson leicht übertölpeln: Bringt man ein Drittel Kilo Plastiksprengstoff in Pfannkuchenform direkt am Körper des mutmasslichen Suizid-Bombers an, dann sehen die Hightech-Strahlenschleudern nichts davon. Humbug also. Reine Geldwäsche. (via boingboing)

Warum Nacktscanner kein Problem für die US-Regierung sind

Ich denke mal, das ist nicht nur in den USA so. Aber dort wurde der gegenwärtige Sprecher des Abgeordnetenhauses, John Boehner, dabei beobachtet, wie er einfach an der Nacktscannerswarteschlange vorbei ging. Um das zu erklären, beteuert der Chef der Republikanischen Partei, Michael Steel, alle Amtsträger im US-Kongress würden das doch so halten. Ah, danke für die Klarstellung. Ach, und Cathy Bossi ist nur Stewardess bei US-Airways, hatte vor drei Jahren eine Krebserkrankung überstanden (Gratulation!) „Warum Nacktscanner kein Problem für die US-Regierung sind“ weiterlesen

US-Zollkontrollen demnächst mit Genitalcheck

Die US-Supersicherheitsbehörde TSA (Transport Security Authority) hat einen neuen Alternativplan für Leute, die nicht durch den Nacktscanner gehen wollen: Manuelle Genital-Untersuchung. Bisherige juristische Grenzlinie: Nur äusserliche Organe, keine Körperöffnungen. Aber daran arbeiten sie noch. Das berichtet jedenfalls der Reporter Jeffrey Goldberg vom US-Magazin „The Atlantic“, der das alles selber ausprobiert. (via boingboing)

 

 

 

Nacktscanner: Ich steh auf diese gigantischen Titten!

London, Heathrow: Die Flughafen Betreiber-Gesellschaft BAA ermittelt mit Hilfe der Polizei gegen ihren Angestellten John Laker. Er hatte eine Kollegin dabei beobachtet, wie sie eher unabsichtlich durch einen Ganzkörperscanner „Nacktscanner: Ich steh auf diese gigantischen Titten!“ weiterlesen

Muslimin verweigert Nacktscanner, wird vom Flug ausgeschlossen

Da ist der, der Präzendenzfall. Auf dem Flughafen von Manchester weigerte sich eine Musilimin mit Berufung auf die Gebote des Koran (völlig nackt: nur innerhalb der Ehe), durch den Nacktscanner zu gehen. Sie wurde daraufhin vom Flug ausgeschlossen. „Muslimin verweigert Nacktscanner, wird vom Flug ausgeschlossen“ weiterlesen

Fatwa gegen Nacktscanner

Der Islamische Gerichtsrat (Fiqh) von Nordamerika hat eine Fatwa gegen die Benutzung von Nacktscannern durch gläubige Muslime ausgesprochen. Es verstosse gegen die Gebote des Islam, eine öffentliche Zurschaustellung der eigenen Geschlechtsorgane zuzulassen.

„Fatwa gegen Nacktscanner“ weiterlesen

Nacktscanner sind Vorschrift. Auch für Kinder

Auf den britischen Flughäfen London/Heathrow und Manchester werden seit vorgestern einzelne Flugpassagiere gezielt ausgewählt und durch den Nacktscanner geschickt. Weigern sie sich, dürfen sie nicht fliegen. „Nacktscanner sind Vorschrift. Auch für Kinder“ weiterlesen

ZDF zeigt wirkungslose Nacktscanner

Falls es noch einer von euch nicht gesehn hat: Physikprofessor und Kabarettist Werner Gruber aus Wien zeigte neulich in der Show von Markus Lanz, dass Nacktscanner (Ganzkörperscanner, Genitalienscanner) wirkungslos sind. Der gute Professor hatte auch nach dem Scannertest noch mehr Sprengstoff dabei, als man für einen einzelnen Flugzeugabsturz braucht. Der anwesende US-amerikanische Scannertechniker konnte da auch nichts ausrichten. Hier ist die ganze Sendung.

Die Nacktscanner-Connection

Michael Chertoff war 05 – 09 Chef der US-Heimatschutzbehörde Homeland Security. Jetzt vertritt er die Position, dass unbedingt auf allen Flughäfen Nacktscanner aufgestellt werden müssten.

Er ist als Mit-Gründer und Mit-Leiter der nach ihm benannten Chertoff Group tätig, einem Unternehmen, dass sich mich Sicherheit, Risikomanagement und der Herstellung von Nacktscannern beschäftigt. Fällt auch unter Korruption, oder? Wer baut eigentlich die Geräte, die deutsche Politiker unbedingt aufstellen wollen?

(washingtonpost via boingboing) (pic St0rmz cc)