Das Geheimnis von Hitlers Erfolg

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Wie konnte dieser Wahnsinnige so viel Erfolg haben? So grosse Zahlen von Menschen begeistern? Und trotz einer von ihm initiierten korrupten, dysfunktionalen Diktatur einen so entschlossenen Krieg führen? Die Antwort dürfte komplex sein, aber einen wichtigen Punkt hat der deutsche Autor Norman Ohler vor einiger Zeit in seinem Buch „Der totale Rausch“ beschrieben: Hitler und seine Schergen, bis hinunter zu Wehrmachtssturmspitzen, dosierten sich eine eiserne Selbst­über­schätzung mit Hilfe von vielen Millionen Tabletten Crystal Meth. Damals hiess das Zeug noch Pervitin und war zunächst rezeptfrei erhältlich. Das fortgesetzte Speed­schlucken liess es ab 1941 ausserdem notwendig erscheinen, den chemie­gesteuerten Führer mit Leibarztinjektionen von Eukodal auf den Beinen zu halten, einer Heroinvariante. Was kann da schon schiefgehen? Eine andere Begründungs­lage für die erbitterte Rundumschlacht des Dritten Reiches gegen alles Nicht-Deutsche skizziert der ziemlich unerschrockene Journalist Jürgen Busche (siehe „Habermas-Kontroverse“) aktuell im „Freitag“. Weiterlesen

Warum „anti-deutsch“ das falsche Wort ist

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Eigentlich wohne ich ganz gern hier. Und mit den verschrobenen Leute, die hier um mich herum wohnen, hab ich mich auch ganz gut arrangiert. Naja, so einigermassen. Trotzdem klingt für mich vieles, was aus „anti-deutschen“ Kreisen kommt, doch ganz vernünftig. Ich glaube aber, ich bin nicht anti-deutsch. Ich kann doch nicht gegen ein ganzes Land sein? Dagegen bin ich sicher, dass ich „anti-nationalistisch“ bin. Also gegen das Konzept „Nation“, ganz grundsätzlich. Egal in welchem Land. Ich bin ja auch nicht grundsätzlich gegen Fussball. Ich finds nur langweilig, dabei zuzusehn. Sobald allerdings Nationalflaggen ins Bild kommen, find ich Fussball nicht nur langweilig, sondern auch scheisse. Das liegt aber nicht am Sport, sondern am Nationalismus, also dem Konzept, dass Leute, die innerhalb willkürlich gezogener Grenzen wohnen, besser seien als Leute, die ausserhalb dieser fiktiven Linien leben. Das gilt für Nationalismus in allen Gegenden, ohne Ausnahme. Dieser kollektive Knall ist auch fast überall zu finden. Und der muss weg. Also: Deutschland, chill mal ’n bischen, und Nationen aller Länder, verpisst euch. pic indymedia

Anfang letzten Jahres hab ich noch ein wenig tiefer nachgegraben und das hier veröffentlicht: Warum ich stolz bin, Deutscher zu sein.

¡muchas gracias España!

Kann ja sein, dass es auf manche etwas extrem wirkt, aber ich mag nun mal keinen Nationalismus, auch nicht in seiner Party-Version. Der Deutschland-Spuk ist jetzt jedenfalls vorbei. Puh!

US-Kriegsgräuel in Korea, und der Fussball

Im nord-koreanischen Sinchon-Ri Museum wird die Erinnerung an den Korea-Krieg (1950 – 53) wachgehalten, und hier besonders an Massaker an der koreanischen Zivilbevölkerung durch US-Truppen. Weiterlesen