Politische Schönheit in Bornhagen

Die Aktivistengruppe „Zentrum für politische Schönheit“ baute vor das Haus von Neo­nazi und AfD-Funktionär Bernd Höcke eine Nachbildung des Berliner Holocaust-Denkmals, nachdem dieser gegen den hauptstädtischen, wichtigen Erinnerungsort als „Denkmal der Schande“ gehetzt hatte. Hier ist das Making-Of-Video, die Polizei Thüringen traute sich erst nach massiven öffentlichen Aufforderungen an den Ort des Kunstgeschehens, You­tube sperrte vorübergehend den kompletten Kanal des „Zentrums“, die Aktion war ein voller Erfolg. Bitte macht weiter so. Kein Fussbreit den neuen Nazis. via netzpolitik

Eure Helden sind Verlierer

Was der Terminator sagt: Neonazis sind Loser, ihre Vorbilder sind Verlierer, und es gibt keine zwei Seiten, welchen man zuhören müsse. Sondern nur die der Vernunft und des Anstands. Und die Pflicht, gegen die Nazis, Hassprediger und Rassisten zu kämpfen, nehmen eine ganze Reihe von Populisten nicht wahr. Nicht nur Trump und seine karrieregeilen Gefolgsleute, sondern auch europäische Nationalisten und Reaktionäre. Wir sollten uns ein Beispiel an The Arnold nehmen und die Feinde der Demokratie und aller Verfassungswerte verachten und auslachen. via boingboing

Heidenau und Ockham’s Rasiermesser

DeadSnow2009Image1

Mein liebstes amerikanisches Sprichwort ist: „When I see a bird that walks like a duck and swims like a duck and quacks like a duck, I call that bird a duck“. Oder: Wenn ich einen Vogel sehe, der läuft wie eine Ente und schwimmt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann nenne ich diesen Vogel auch Ente. Diese Art des Denkens geht – in unserem Kulturkreis, auf den englischen Philosophen William von Ockham (1288–1347) zurück, der zu Anfang des 14. Jahrhunderts formulierte: „Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem“. Man nennt das auch „Sparsamkeitsprinzip“, das dem Denken der westlichen Zivilisation seither abfordert, man soll zur Erklärung eines Phänomens von mehreren möglichen Theorien immer die einfachste nehmen. Und jetzt zu Heidenau: Weiterlesen