Kim Dotcoms Moment der Wahrheit

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Kim Dotcom/Schmitz hält also mitten im neuseeländischen Wahlkampf eine öffentliche Pressekonferenz ab, mit Glenn Greenwald als Gast und Zeugen. Der Inhalt in kurzen Worten: Der Regierungschef von Neuseeland, John Key, habe mit dem Filmstudio Warner Brothers ausgehandelt, dass er Kim in die USA ausliefern würde, damit Warner den Hobbit in Neuseeland dreht. Weiterlesen

Neuseeland: Hacker bringt die Parlamentswahlen ins Wanken

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Im Inselstaat der Kiwis, Schafe und der endlosen Pazifikstrände stehen im September Parlamentswahlen an. Die etwa 4,5 Millionen Einwohner (minus Minderjährige und so) kreuzen dann die Zusammensetzung des nächsten Parlaments zusammen. Für den Rest der Welt wurde die ansonsten steife Veranstaltung zum Party-Event, als Kim Schmitz/Dotcom seine Kandidatur verkündete und in einer Listenverbindung seiner Internet Party mit der Mana Party der Maori-Ureinwohner ins Parlament drängt. Dabei wird er selber gar keinen Sitz im House of Representatives bekommen können, weil er (noch) keine neuseeländische Staatsbürgerschaft besitzt. Jetzt ist der Wahlkampf nochmal eine Ecke bunter geworden, und Schmitz beteuert, er habe nichts damit zu tun. Weiterlesen

Neuseeland bezahlte 120 Millionen, änderte und brach Gesetze für den Hobbit

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Der Hobbit soll der nächste Hollywood-Blockbuster werden und den “Herr der Ringe”-Kassenerfolg wiederholen, also drei Milliarden US-Dollar Umsatz machen. Für die Regierung von Neuseeland war es wichtig, die Dreharbeiten im Land zu behalten. Man bezahlte deshalb Subventionen in Höhe von 120 Millionen US-Dollar an Hollywood (Metro-Goldwyn-Mayer), strich Tarifverträge für Produktionsmitarbeitern aus dem Arbeitsrecht und willigte in die illegale Zerstörung von Megaupload und die Verhaftung von Kim Schmitz (Dotcom) und seinen Mitarbeitern ein. Weiterlesen

Portugal, Neuseeland, USA: Filesharing kommt zurück

Bevor ichs vergesse: In Portugal hat der Generalstaatsanwalt entschieden, dass Filesharing nicht verfolgt wird, weil es ja nicht gegen das Gesetz ist. Uploaden, Downloaden, kein Problem. Und IP-Adressen sind nicht dasselbe wie Leute. Genau. Weiterlesen

Big Copyright vs uns alle: Erst das Internet, jetzt Nahrungsmittel


ACTA war erst der Anfang. Nicht nur für uns, sondern auch für die Rechteverwerterindustrie, a.k.a. Big Copyright. Auf dem (gesetzgeberischen) Testmarkt Neuseeland wird gerade die “Food Bill” vorbereitet, die eine staatliche Genehmigung für das Herstellen, Weitergeben, Verarbeiten von Nahrung und gesundheitsfördernden Stoffen vorschreibt. Egal, ob Kartoffeln, Tomaten, Kamillentee oder Mineralwasser, all das geht in Zukunft nur noch mit einer staatlichen Lizenz, die widerrufen werden kann, wenn der “Food Plan” nicht mehr zum Gemüsebeet passt. Weiterlesen

Vinylpunk, verbindet verschiedene fiktive Vergangenheiten

Neulich in Neuseeland: Dampfmaschine treibt Vinylplattenspieler an, dudelt Punkrockscheiben. Sex Pistols, soweit man erkennen kann (eiert etwas). Vom Steampunk zum Vinylpunk. Unten das Video. Weiterlesen

Zu versteigern: Fels

Bei den schweren Erdbeben in Neuseeland wurde auch das Haus von Phil Johnson zerstört, er selbst blieb unverletzt. Nur: Was macht er jetzt mit dem circa 30 Tonnen, der von einem nahen Hügel in sein Haus rollte? Er tauft den Fels „Rocky“ und versteigert ihn im Internet. Im Moment liegt das höchste Gebot bei 8150 neuseeländischen Dollars, den Abtransport übernimmt der Käufer. Wir lernen: Das Internet löst alle Probleme. via neatorama