IBM: Hautfarben-Filtersoftware für Überwachungskameras

Der Weltkonzern IBM (ja, die mit dem hässlichen Ruf, damals Volks­zählungs­maschinen an die Nazis geliefert zu haben, was den Holocaust viel effektiver machte) beliefert seit 2012 die New Yorker Polizei mit Software, die Über­wachungs­kameras via Software mit der Funkion bereichert, nach Hautfarben oder „Rassen“ auswählen zu können. Neue Softwareversionen lassen dann nicht mehr nach Hautfarbe suchen, sondern nach „Ethnizität“. Wie praktisch. Direkt gefragt: Seid ihr bescheuert, IBM? via boingboing

Robert De Niro als Gewissen der westlichen Welt

Zur Verleihung des Tony Award in New York sollte Robert De Niro die Eröffnungs­rede halten. Was er statt dessen über Trump sagte, seht ihr hier. Ich glaube, De Niro wäre ein guter US-Präsident. Stehende Ovationen, übrigens. Danke, New York.

Grüne Dächer sind billiger

Das Javits Center (oder Jacob K. Javits Convention Center) ist ein Kongress­gebäu­de­komplex in Manhattan, Nwy York, USA, das durch eine Begrünung der Flach­dächer jährlich 3 Millionen US-Dollar einspart. Zusätzlich zu den ökologischen Vorteilen wie 300.000 Bienen, 25 Vogelarten, Regenwasserspeicherung. Ziemliche viele Vorteile, zum Preis von einem. Wir sollten alle Flachdächer einmal durch­rech­nen. Alleine New York hat eine begrünbare Dachfläche in der Grössenordnung von 22 Central Parks. npr

New York Met: Eintritt je nach Einkommen

Das New York Metropolitan Museum of Art hat nach Jahrzehnten den Eintritt für Nicht-New-Yorker (das Museum wird grösstenteils von der Stadt finanziert) von „Bezahl-Was-Du-Willst“ auf „Bezahl-Je-Nach-Deinem-Einkommen“ umgestellt. Ein durchschnittlicher Angestellter soll jetzt pro Besuch 15 USD ausgeben, ein sehr gut verdienender Anwalt bereits 35. Interessante Idee, nicht wahr? Weiterlesen

Inzwischen in Amerika

Die New Yorker Ubahnkünstlerin Jilly Ballistic fasst in einem an einen Ubahnwaggon geklebten Plakat die Situation in ihrem Land zusmmen. via thisisnthappiness

Sündenbock

Nari Ward, “Scapegoat” (2017), derzeit im Socrates Sculpture Park, Long Island, New York. hyperallergic, pic nari ward

Eric Fischl: Gemälde vom Altwerden

Wenn der Taum zuende geht: Eric Fischl lebt in New York und malt dort gerne alte amerikanische Menschen. „Late America“ bedeutet ja nicht nur „spätes Amerika“, sondern auch „verstorbenes Amerika“. Altwerden ist ja eigentlich keine grosse Sache, erst so ab 85 würde das Treppensteigen mühsam, erklärte mir einmal meine ehemalige Vermieterin. Nur wenn der Kult des Erfolgs und der Jugend dazukommt, wird die Laune jährlich schlechter. Ich finde, Eric hat das gut getroffen. Weiterlesen

10 Stunden auf New Yorks Strassen

Ihr alle habt das „10 Hours of Walking in NYC as a Woman“ Video gesehen (unten), das sehr plakativ illustriert, wieviele Idioten es gibt, die sich, in einfachen Worten, nicht für 10 Cent benehmen können. Noch drastischer wird das allerdings, wenn man sich dazu die Parodie oben ansieht. Echt, Comedymagazine sind der neue Journalismus. Weiterlesen

The Penis Wall

Die New Yorker Studentin Peiqi Su hat diesen grossartigen Penis Wall aus 81 sensorgesteuerten, 3Dgeprinteten Objekten geschaffen. Die Wand reagiert sowohl auf die Bewegungen der anwesenden Menschen – die Künstlerin beschrieb den Penis zuvor als „das älteste und womöglich interessanteste Mittel zwischenmenschlicher Interaktion“ – als auch auf die Aktienkursbewegungen an der Wallstreet. Letzteres, seit die Objektkünstlerin das Bonmot vernommen hatte, “everyone on Wall Street is a dick”. Weiterlesen

New York Illustrations

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Remko Heemskerk lebt zwar im niederländischen Haarlem, zeichnet aber trotzdem diese Comicbuch-Version von New York. thisisnthappiness

Bestandsdatenauskunft: Polizist stiehlt private Nacktbilder

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Wozu müssen Polizisten, wie es das mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen beschlossene Gesetz zur Bestandsdatenauskunft vorsieht, die Passwörter unserer Mobiltelefone bekommen, sobald sie auch nur eine Ordungswidrigkeit feststellen? Damit sie die Bilder und Vids auf dem Phone anschaun und die privatesten davon an sich selber senden können. Und die Besitzerin der privaten Fotos angraben, wenn sie dann endlich die Polizeiwache verlassen darf. Weiterlesen

Yoko Ono Lennon Courage Award für Julian Assange

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Der Wikileaks-Gründer und De-Facto-Freiheitsheld Julian Assange hat in Abwesenheit den Yoko Ono Lennon Courage Award for the Arts 2013 erhalten. In einer Zeremonie im New Yorker Museum of Modern Art würdigte die 79jährige den Mut des Australiers, die Wahrheit zu enthüllen und damit allen Menschen „Weisheit und Kraft für die Heilung der Welt“ gegeben zu haben. Sie danke ihm „im Namen einer leidenden Welt“, sagte Yoko Ono. democracynow

Dark New York

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Der Hurrican Sandy besuchte Ende Oktober New York und zertrampelte dabei versehentlich ein Umspannwerk, so dass eine Viertelmillion Bürger im Stadtteil Manhattan im Dunkeln sassen. Das Leben ging allerdings weiter, und der (nach Eigenangaben) Hackerjournalist Dan Nguyen lief durch die Stadt ohne Strom und knipste (cc by nc) die postapokalyptischen Kulissen. Weiterlesen

George Lucas weiss nicht, was Copyright ist

Eine Gruppe New Yorker Star Wars Geeks organisierte einen 13stündigen Movie Marathon mit allen sechs Filmen in einer Bar im Stadtteil Brooklyn, kündigte den Event an und bekam einen Cease-­And-­Desist-Brief (Unter­lassungsaufforderung) von den Sith-Anwälten des Lucas-Imperiums. Da es sich hier um Urheberrechtsverletzung handle. Nun sind sich die meisten von uns sicher darin einig, dass geistig Leistende irgendwie an der kommerziellen Verwertung ihrer Produkte partizipieren sollten. Weiterlesen

Haut ab, Künstler

newyorkshitty

New York: Vigilanten beschützen Prostituierte

Nachdem der „Long Island Serial Killer“ in New York bis zu 10 Prostituierte verstümmelt und ermordet hat und die Polizeibehörden nichts Wesentliches dazu sagen können, fand sich eine Gruppe von Vigilanten unter dem Namen „New York Initiative“, die den hart arbeitenden Frauen Schutz und individuellen Ausbildung durch Martial Arts Experten anbietet. Weiterlesen

New York verbietet Rauchen auf öffentlichen Plätzen

Auf dem Times Square, in den 1700 städtischen Parks und an den 22,5 Kilometern öffentlicher Strände ist seit Anfang Februar das Rauchen verboten, wie der New Yorker Stadtrat mit 36 zu 12 Stimmen beschloss. Dazu der Marathonläufer, Nichtraucher und Stadtrat Robert Jackson: „Wir sind auf dem Weg in eine totalitäre Gesellschaft“. (nyt) (pic Mihai Bojin cc by)

New York: Trinkwasser ist nicht koscher

Die New Yorker Stadtwerke sind erklärtermassen sehr stolz darauf, so sauberes Trinkwasser zu liefern. Nur ist es nicht koscher. Was bedeutet das? Es befindet sich Fleisch darin. Weiterlesen

New York: Polizei verhaftet Unschuldige, um Quoten zu erfüllen

NYPD Officer Adil Polanco hat sich an die Medien gewendet, weil er die Zustände in seinem Revier nicht mehr erträgt. Beamte haben die Auflage, pro Woche jeweils eine Verhaftung vorzunehmen und mindestens 20 kostenpflichtige Verwarnungen auszustellen. Weiterlesen

Einkaufstipp für Superhelden

Im Fachgeschäft. In Brooklyn. New York. ( via io9) Weiterlesen