Köln, die Silvesternacht und der Sexismus der Anderen

koelnhauptbahnhof

Zuerst die Fakten: In der Silvesternacht sind auf dem Kölner Bahnhofsvorplatz und im Bahnhof selbst mehrere Frauen belästigt, begrabscht und bestohlen wurden. Es liegen 60 Anzeigen vor, davon eine wegen Vergewaltigung, die Polizei spricht von bekannten kriminellen Verdächtigen und einem geläufigen „Antanztrick“, bei dem Frauen bewusst sexuell belästigt werden, um sie gleichzeitig ausrauben zu können. Weiterlesen

Was nach der Flüchtlingswelle bleibt

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Natürlich fliehen nach wie vor weltweit Millionen von Menschen vor Kriegen und Katastrophen aus ihrer Heimat in eine ungewisse Zukunft. Nur Deutschland macht nach einem kurzen Moment der Hilflosigkeit (nicht etwa der Menschlichkeit) die Grenzen dicht, rechtzeitig zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes. Jetzt werden die Züge und Bahnhöfe als Wirtschaftsfaktor benötigt, die fliehenden Syrer, Eriträer, Afghanen müssen eben in stacheldrahtumzäunten ungarischen Lagern ausharren oder auf griechischen Inselstränden verhungern. Die Flüchtlingswelle wurde per Dekret der deutschen Bundesregierung für beendet erklärt, die Heimatvertriebenen und ihre Überlebenshelfer als Illegale und Schleuser kriminalisiert, der stumpf­braune rechte Rand unserer Republik mit aufmunternden Reden selbsternannt konservativer Politiker in die angebliche Mitte der Gesellschaft zurückgelockt. Aber hat die kurze Phase halboffener Grenzen und aufschäumender Hilfsbereitschaft weiter Teile der Bevölkerung auch nur irgendetwas verändert? Weiterlesen

Beckstein: Autofahren mit zwei Liter Bier ist ok

Gegenüber dem Bayrischen Rundfunk sagte der bayrische Bierpräsident Beckstein: „Wenn man die zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest trinkt, ist Autofahren noch möglich“, aber er schränkte ein: „Natürlich nicht Weiterlesen