Das Hemd des verlorenen Paradises

Nachdem inzwischen in allen Speisefischen und „Meeresfrüchten“ aus dem Ozean Mikroplastik zu finden ist (ich mag inzwischen gar keine Meeresfische mehr essen), weil so gut wie alles Plastik, das wir verwenden und wegwerfen, irgendwann als zerriebene Krümel im Meer schwimmt (nachdem es zuvor durch noch jede Menge Vögel, Schildkröten, Meeressäuger umgebracht hat), hat Corona zusammen mit Parley for the Oceans ein Hawaii-Hemd entwerfen und anfertigen lassen. Mit Darstellungen von Plastikabfällen drauf. 69 USD. Ausverkauft. Anders gesagt: Wenn wir nicht wollen, dass unsere Ozeanfauna ausstirbt, müssen wir aufhören, Plastik zu verbrauchen. Röhrchen in Raumsonden sind manchmal ne gute Idee, aber Einmal-Einkaufstüten auf keinen Fall. Anfang letzten Jahres schwommen 165 Millionen Tonnen Plastik im Ozean, heute sind es mehr, im Jahr 2050 (is ja schon bald) wird im Meer genau soviel Plastik treiben wie alle Fische zusammen. via boingboing

Meersalz enthält Plastik

Ein internationales Team aus Frankreich, Malaysia und Britannien hat in einer Untersuchung nachgewiesen, dass Meersalz inzwischen fast immer signifikante Mengen von Mikroplastik enthält. Von 17 untersuchten Proben aus acht verschiedenen Herkunftsländern war nur eine frei davon. Weiterlesen

UN-Bericht sagt Massensterben im Ozean voraus, noch in unserer Generation

Der Bericht des „International Programme on the State of the Ocean“ ist fertig. Die hier beteiligten Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass das ozeanische Leben durch mehrere kombinierte Faktoren unmittelbar bedroht ist: Weiterlesen