Notre Dame und die verschwundenen Spenden

Als am 15. April die Notre Dame Kathedrale in Paris brannte, war das Entsetzen der Weltöffentlichkeit grösser als über Millionen Tote im Jemenkrieg oder den Über­schwemmungen in Mozambique. Schnell drängten die Aristokraten der kapitalistischen Gesellschaft vor und versprachen Spenden für den Wiederaufbau, von gesamt über einer Milliarde Euro. Die Aufräumarbeiten an der Ruine sind in vollem Gang, allerdings können die Arbeiter nicht bezahlt, die Anwohner nicht medizinisch versorgt werden (Vergiftungsgefahr durch das verstreute Blei des Dachs). Die Spender, so erklärte ein Mitarbeiter der Notre Dame, würden ihr Geld nicht ausgeben „nur um Arbeiter-Gehälter zu bezahlen“. Sondern nur für besonders schöne Teile der Kirche, Restaurationsprojekte, deren man sich später rühmen kann. Ich würde mich nicht wundern, wenn diese Überheblichkeit und Arroganz früher oder später dazu führt, dass einzelne Mitglieder dieser Kaste zu Schaden kommen. guardian, apnews, pic milliped cc by sa

Die Chemtrails von Dammartin-en-Goele

Dammartin

Vorgestern, am Mittwoch 7.1., stürmten zwei (oder drei?) maskierte Männer die Redaktionsräume des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo und erschossen dort die vier wichtigsten Karikaturisten des Landes und acht weitere Menschen. Nur eine Zeichnerin überlebte den Anschlag. Das Attentat wurde auf Amateur­/Handyvideos festgehalten, als die Schiesserei begann. Trotz Vermummung wurden die beiden noch am selben Tag identifiziert. Die professionell agierenden, also ausgebildeten Männer flohen mit einem Citroen, wurden allerdings in einer Kleinstadt kurz ausserhalb von Paris heute abend von der Polizei gestellt und erschossen. Im Fluchtwagen fand man den Personalausweis eines Täters. Weiterlesen

Paris: Grausame Serienmorde an Möbeln, für die Kunst

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Die französische Objektkünstlerin Lor-K schlachtet seit zwei Jahren auf grausamste Weise Mobiliar auf den Strassen von Paris und lässt es blutend zurück. Sie nennt ihr Werk „Objecticide“. Sie selbst erklärt im Interview: Weiterlesen

Venus, Merkur, Paris

(via thisisnthappiness)