Wenn der Personalausweis virtuell wird

Raphael Fabre besitzt einen gültigen französischen Personalausweis, mit einem Foto von ihm, auf welchem er klar und deutlich zu erkennen ist. Winziges Problem: Das Bild auf dem Ausweis erfüllt alle amtlichen Kriterien, ist aber kein Foto, sondern ein von ihm selbst hergestelltes 3D-Modell seines Kopfes. Er verwendete dazu Software, wie sie auch zur Produktion von Videogames eingesetzt wird. Er schreibt auf seiner Website: „Dieses Dokument, das meine französische Identität in einer höchst offiziellen Weise garantiert, zeigt daher ein Bild von mir, das tatsächlich virtuell, eine Videospielversion, eine Fiktion ist“. via kottke

ePerso kann nur einfache Buchstaben

Es gibt hierzulande eine ganze Menge Leute, die Namen mit Sonderzeichen darin tragen, nicht zuletzt der amtierende Bundes­minister des Inneren de Maizière. Und so soll der Name dann auch auf den neuen e-Personalausweis. Problem: Die Software in den Meldeämtern verkraftet nur anständige deutsche Einheitsbuchstaben und stürzt komplett ab, wenn sie mit solchen Xenophonismen konfrontiert wird. Ok, das könnt ihr also auch nicht. Aber „sicher“ soll der Ausweis schon sein, ja? (via fr-online)

Polizei warnt vor ePerso

Es ist ziemlich selten, dass die deutsche Polizei öffentlich Standpunkte vertritt, die zuvor vor allem von der Piratenpartei verbreitet wurden: „Finger weg von dem neuen Ausweis“, warnt die Gewerkschaft der Polizei. Weiterlesen

ePerso: Lesegeräte sind unsicher

Unsere Lieblings-Bundesregierung will uns unbedingt den elektronischen, biometrischen, mit RFID-Chips verknüpften neuen Personalausweis schmackhaft machen. Dazu sollen kostenlose Lesegeräte im Wert von 24 Millionen Euro (aus dem Budget des „Konjunkturpaket II“) an die offenbar immer noch zuwenig von Sicherheitslücken betroffene Bevölkerung verteilt werden. Winziges Problem: Weiterlesen